Gewässerschutz

Wassergefährdende Stoffe

Arbeitsschwerpunkte

Unter "Gewässerschutz" werden die Themen "Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" und "Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen" behandelt.

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Viele Unternehmen gehen mit Stoffen um, die im Falle eines unerwünschten Austritts in die Umwelt große Gefährdungen darstellen können. Schäden und Mängel sowie fehlerhafte Betriebsweisen an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen haben in der Vergangenheit immer wieder Umweltschäden verursacht. Seit Jahrzehnten existieren deshalb in Deutschland gesetzliche Vorschriften auf Bundes- und Länderebene zum Schutz des Bodens, des Grundwassers und der Oberflächengewässer vor Verunreinigungen. Die DWA hat es sich zur Aufgabe gemacht bundeseinheitliche technische und organisatorische Regelungen zu erarbeiten – die Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe (TRwS) - , die die gesetzlichen Anforderungen des WHG und der VAwS der Bundesländer ausfüllen.

Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen

Die unerwünschte Freisetzung von wassergefährdenden Stoffen kann zu Gefährdungen für Mensch und Umwelt führen. Zur Abwehr dieser Gefährdungen sind geeignete Mittel und Gerätschaften einzusetzen und Maßnahmen zur sachgerechten Beseitigung der ausgetretenen Stoffe festzuschreiben. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Formulierung von Anforderungen an Öl- und Chemikalienbindemittel, die bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen zum Einsatz kommen, die Beschreibung von Einsatzkriterien für Ölaufnahmegeräte zum Schutz der Gewässer sowie Empfehlungen zur Reinigung ölverschmutzter Verkehrsflächen.