Anthropogene Spurenstoffe

Europäische Vorgaben umsetzen

Eine deutliche Verminderung anthropogener Spurenstoffe im Gewässer ist im Interesse eines nachhaltigen Gewässerschutzes. Die europäischen Vorgaben aus der WRRL werden derzeit mit der Oberflächengewässerverordnung umgesetzt.

  • Anzustreben ist ein europäisches und nationales gewässerbezogenes Gesamtkonzept zur Verminderung des Stoffeintrags mit einem angemessenen wirtschaftlichen Aufwand, welches sich nicht auf „end-of-pipe“- Lösungen beschränkt, sondern an den Quellen ansetzt.
  • Weitere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind notwendig, um technisch sinnvolle und wirtschaftliche Lösungen zu erziehlen.
  • Eine flächendeckende und gewässerunabhängige Einführung einer 4. Reinigungsstufe ist derzeit nicht zu empfehlen. Der Bau einer 4. Reinigungsstufe im Einzelfall kann eine sinnvolle Lösung sein und sollte von den Behörden nur auf einer bundeseinheitlichen Grundlage verlangt werden können. 
bitte geben Sie eine Beschreibung des Bildes ein

Anthropogene Spurenstoffe im Gewässer

DWA-Positionen Anthropogene Spurenstoffe im Gewässer

Risiken nach wissenschaftlichen Kriterien bewerten - Nötige Maßnahmen mit Augenmaß treffen - Chemikalien- und Gewässerschutzpolitik harmonisieren - Anfall und Eintrag vorrangig vermeiden - Technische Grenzen der Abwasserbehandlung berücksichtigen - Trinkwasseraufbereitung als Barriere sichern

DWA-Positionen Anthropogene Spurenstoffe im Gewässer (PDF)