Hauptausschuss Hydrologie und Wasserbewirtschaftung

(HA HW)

Kleiner Wasserfall in ländlicher Umgebung

Basisinformationen

In vier Fachausschüssen werden die Bereiche quantitative und qualitative Hydrologie, Wasserbewirtschaftung sowie Hochwasservorsorge behandelt. Der Hauptausschuss trägt wesentlich zur systematischen Erfassung, Modellierung und Anwendung hydrologischer Grundlagen bei. 

 

Beispielsweise werden die hydrometeorologisch geeigneten Verfahren der Niederschlagserfassung und -korrektur,oder der Verdunstungsermittlung ebenso erörtert, wie Lösungen für das Monitoring der Gewässergüte und Methoden zur Entscheidungsunterstützung bei der Wasserbewirtschaftung. Der Fachausschuss Hochwasservorsorge befasst sich umfassend mit hydrologischen, technischen und sozio-ökonomischen Aspekten des Hochwasserrisikomanagements.

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Aufruf zur Stellungnahme: Merkblattentwurf „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen“ DWA-M 553 (Gelbdruck) liegt vor

Fachleute, die Bebauungsgebiete, einzelne Bauwerke oder Infrastrukturanlagen planen, können auf ein neues Merkblatt zurückgreifen, das sich mit Planen und Bauen in überschwemmungsgefährdeten Gebieten befasst. Der Entwurf der Publikation DWA-M 553 „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen“ beschreibt die wichtigsten Strategien zur Risikominderung und grundsätzliche Handlungsoptionen. Hierbei hat es Überschwemmungsereignisse aus Starkregen und Flusshochwasser im Blick. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Themen „Raumplanung in Risikogebieten“ und „Hochwasserangepasstes Bauen“. Auf die spezifischen Bedingungen beim „Bauen im Bestand“ wird ebenfalls eingegangen. Das Merkblatt ist Teil des DWA-Hochwasser-Kompendiums und bildet einen wichtigen Baustein für die Bereiche Bauvorsorge und Risikovorsorge

Neu erschienen: Themenband "Wechselwirkungen zwischen Grund- und Oberflächenwasser"

Mit den „Wechselwirkungen zwischen Grund- und Oberflächenwasser“ beschäftigt sich der neuer Themenband. Der im September erschienene Band T 2/2013 gibt einen Überblick über die zurzeit gültigen Modelle und Verfahren für die Beschreibung und Quantifizierung der hydrologischen, hydraulischen, geochemischen und biologischen Prozesse bei der Interaktion der verschiedenen Wasserressourcen.

Neu erschienen: Themenband "Starkregen und urbane Sturzfluten - Praxisleitfaden zur Überflutungsvorsorge"

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft e. V. (DWA) und der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. (BWK) haben einen neuen Themenband herausgegeben, der Überflutungsrisiken durch Starkregen benennt und für Kommunen wie Privathaushalte vorsorgende Maßnahmen anbietet. Der im August erschienene Band T 1/2013 „Starkregen und urbane Sturzfluten – Praxisleitfaden zur Überflutungsvorsorge“ erläutert Vorgehensweisen zur Gefährdungsabschätzung und Risikobewertung und stellt Handlungsschemata vor, die die Überflutungsvorsorge als kommunale Gemeinschaftsaufgabe charakterisieren.

DWA-Themen 2/2011 Entscheidungsunterstützungssysteme für die nachhaltige Flussgebietsbewirtschaftung

Bei der Flussgebietsbewirtschaftung können Entscheidungen zwischen mehreren Handlungsalternativen notwendig werden. Dabei muss zwischen mehreren Kriterien abgewogen werden. Die "richtige" Entscheidung ist bei der gegebenen Komplexität in der Regel nicht ohne weiteres offensichtlich. Eine Möglichkeit zur Unterstützung des Entscheidungsprozesses sind Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS).

 

In dem neuen Themenband werden Grundlagen von EUS sowie Anforderungen an EUS vorgestellt. Dabei stehen Funktionalitäten von EUS als Hilfsmittel für die Entscheidungsfindung im Vordergrund. Desweiteren wird auf die Entwicklung von EUS-Software sowie auf die Herausforderung einer Einbindung in die institutionellen Strukturen eingegangen. Ausgewählte Beispiele für EUS aus Praxis und Forschung werden kurz vorgestellt.

Überprüfung des DWA-Regelwerkes

Wer mit DWA-Arbeits- und Merkblättern arbeitet, verlässt sich darauf, dass der Inhalt stets aktuell ist. Damit der Anwender dies auch mit gutem Gewissen kann, sieht das Arbeitsblatt DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes“ (Januar 2008) regelmäßige Prüfungen auf Aktualität vor; spätestens nach fünf Jahren (DWA-A 400, Abschnitt 4.6).

Aus den Fachausschüssen (FA)

FA HW-1 "Quantitative Hydrologie"

Themen

  • Niederschlag: Erfassung, Korrektur, Statistik und hydrometeorologische Anwendungen
  • Verdunstung: Erfassungsstandards, Messverfahren und Einordnung in hydrologische Prozesse
  • Verfahren der Abflussermittlung
  • Bodenhydrologische Kartierung

FA HW-2 "Qualitative Hydrologie"

Themen

  • Erfassung der physikalischen und chemischen Beschaffenheit von Fließgewässern
  • Strategien, Konzeptionen, Umsetzung
  • Integrierte transdisziplinäre Modellierung als Grundlage des Wasserqualitätsmanagements
  • Integriertes Management zum Stoffhaushalt

FA HW-3 "Wasserbewirtschaftung"

Themen

  • Nutzungsansprüche
  • Wasserbewirtschaftung
  • Wasserwirtschaftliches Messwesen
  • Entscheidungsunterstützung

FA HW-4 "Hochwasservorsorge"

Themen

  • Hochwaserrisikomanagement
  • Abflüsse aus extremen Niederschlägen
  • Dezentraler Hochwasserschutz
  • Hochwasserschäden
  • Risikokommunikation (Audit: Hochwasser - wie gut sind wir vorbereitet?)
  • Hochwasser angepasstes Planen und Bauen
  • Überflutungsvorsorge bei Sturzfluten