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Das Thema Kulturbau wird in der DWA im Hauptausschuss "Gewässer und Boden" behandelt.
Die DWA befasst sich mit einer Vielzahl von Themen im Bereich des Kulturbaus oder der Kulturtechnik. Dieses Arbeitsfeld umfasst neben dem landwirtschaftlichen Wasserbau alle bautechnischen Maßnahmen, die in der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung eingesetzt werden. Hierzu zählen auch die Anlage und der Ausbau von Wirtschaftswegen. Für die Praxis erarbeitet die DWA Richtlinien und Handlungsempfehlungen zur fachgerechten Ausführung kulturtechnischer Anlagen. Besonderes Augenmerk legt die DWA in diesem Zusammenhang auf den vorsorgenden Boden- und Gewässerschutz.
Die Schutzgüter Wasser und Boden unterliegen vielfältigen Nutzungsansprüchen. Die größten Flächen in Deutschland werden land- und forstwirtschaftlich genutzt. Daher wird aus Sicht des Boden- und Gewässerschutzes diesen Nutzungen große Aufmerksamkeit geschenkt. Viele Maßnahmen haben unmittelbaren Einfluss auf den Wasser- und Nährstoffhaushalt in der Landschaft. Die Steuerung erfolgt durch kulturtechnische Verfahren. Darunter sind für den Wasserhaushalt insbesondere die Trockenlegung von Feuchtflächen, die Grundwasseranhebung an Trockenstandorten, die Verfahren der Bodenaufbereitung und die Wahl der geeigneten Kulturen und Fruchtfolgen von größter Bedeutung.
Die DWA nimmt mit ihrem Regelwerk zur Bodenfunktionsansprache und zur gewässerschonenden Verfahren der Landbewirtschaftung, sowie mit Stellungnahmen zu agrar- und umweltpolitischen Entscheidungen unmittelbaren Einfluss auf die Akteure in diesen Handlungsfeldern. Die DWA begleitet mit ihren ehrenamtlichen Experten aus Wissenschaft und Praxis aktiv die Fortschreibung der Rechtsnormen. Für die Praxis und den Verwaltungsvollzug geben die Fachleute in der DWA Handlungsempfehlungen und Leitfäden an die Hand.
Zur Zeit schreiben die Fachkollegen das DWA-Regelwerk der Bodenfunktionsansprache fort.