Abfall

Alle Informationen rund ums Thema Abfall

Ingenieure mit Helm auf Baustelle

Arbeitsschwerpunkte

Die DWA bearbeitet ein breites Spektrum abfallwirtschaftlicher Themen. Im Fokus stehen Verfahren der Abfallbehandlung und die umweltgerechte Verwertung oder Beseitigung von Abfällen.

Schwerpunkte bilden zum Beispiel die mechanisch-biologische Restabfallbehandlung, die (Co-)Vergärung von Abfällen, die Verwertung von mineralischen Reststoffen, von Bioabfällen und Klärschlämmen oder der Umgang mit Baggergut aus der Gewässerunterhaltung.

Nachhaltige Abfallwirtschaft

In den Fachgremien der DWA besteht breiter Konsens, dass der Abfallwirtschaft bei den wichtigen globalen Zukunftsfragen des Ressourcen- und Klimaschutzes eine wichtige Rolle zukommt. So wird es künftig unverzichtbar sein, die Rohstoffpotenziale, die in unserer Infrastruktur gespeichert sind, wieder der Wertschöpfung zuzuführen. Diese mit dem Begriff "Urban Mining" bezeichnete Strategie bildet den Hintergrund für die Arbeiten mehrerer DWA-Fachgremien z.B. zum Rückbau von Deponien, dem Recycling von Baustoffen beim Abbruch von Hochbauten oder der Qualitätssicherung bei der Verwertung mineralischer Reststoffe.

 

Gleichzeitig gilt es nachhaltige Konzepte und Techniken international zu etablieren. Im Bereich des Klimaschutzes wird dieser Ansatz von der DWA gemeinsam mit weiteren Fachverbänden unterstützt, z.B. mit konkreten Vorschlägen zur Anpassungen des Emissionshandels für einen verbesserten Klimaschutz bei der Abfallentsorgung in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Arbeitsbericht Deponie auf Deponie

Trotz einer weitgehenden Verwertung von Abfällen und einer weiteren Intensivierung der Kreislaufwirtschaft werden Deponien auch zukünftig benötigt, um Abfälle, die sich weder sinnvoll verwerten noch thermisch behandeln lassen, sicher und umweltgerecht zu entsorgen. In vielen Regionen Deutschlands ist allerdings eine zunehmende Verknappung des Deponievolumens zu verzeichnen. Um steigende Entsorgungskosten und eine deutliche Ausweitung von Abfalltransporten zu vermeiden, müssen Lösungen gefunden werden, um die erforderlichen Deponiekapazitäten auch künftig mit ausreichender Regionalität bereitzustellen. Hier kann die Erweiterung von Deponien oder die Nutzung bestehender Deponiestandorte nach dem Prinzip „Deponie auf Deponie“ in vielen Fällen eine geeignete Lösung bieten.