Wasserbau

Alle Informationen rund ums Thema Wasserbau

Rhein

Arbeitsschwerpunkte

Unsere Gewässer wurden durch einschneidende flussbauliche Aktivitäten insbesondere am Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wesentlich verändert. Begradigungen, Einengungen und Nutzbarmachung für Wasserkraft und Schifffahrt standen im Vordergrund und wurden durch harte bauliche Eingriffe, wie starke Uferbefestigungen oder Stauanlagen umgesetzt. Die Ziele heutiger wasserbaulicher Maßnahmen sind völlig andere:

Heute steht der nach WRRL definierte gute ökologische Zustand im Fokus und dazu werden andere Bauweisen um- und andere Baustoffe eingesetzt, wie z.B. Ingenieurbiologische Bauweisen.

Die DWA behandelt die wasserbaulichen Themen ausführlich in ihren Fachgremien im Hauptausschuss Wasserbau und Wasserkraft.

Moderner Wasserbau

Im Sinne eines modernen Wasserbaus aktualisiert und entwickelt die DWA die technischen Regeln zum Wasserbau. Dabei sind auch Fragen der Kosten- und Energieeffizienz sowie Herausforderungen an den demografischen und den klimatischen Wandel von Bedeutung.

 

Das DWA-Regelwerk wird im Einklang mit der europäischen Normung fortgeschrieben, zu der die DWA wesentliche Impulse beiträgt. Auch aktuelle rechtliche Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene werden aktiv fachlich begleitet.

 

Neue technische Entwicklungen auf den Gebieten Wasserbau, Fließgewässer, stehende Gewässer, Grundwasser sowie Küstengewässer und Meere werden von der DWA bewertet und gefördert.

Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 511: Filtern mit Geokunststoffen

Das vorliegende Merkblatt gilt für geotextile Filter. Die Funktion Trennen (Vermeiden des Mischens aneinandergrenzender verschiedener granularer Medien) und Dränen (Sammeln und Ableiten von Flüssigkeiten) werden nicht behandelt. Im Merkblatt werden Planungsgrundlagen, Materialanforderungen, Bemessung des geotextilen Filters, Hinweise zur Bauausführung und zu Verdingungsunterlagen sowie die Qualitätssicherung behandelt. Die Bemessung wird an konkreten Beispielen dargestellt. Das Merkblatt wird bis zum 30. September 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Neu erschienen: DWA-M 519 „Technisch-biologische Ufersicherungen an großen und schiffbaren Binnengewässern“

Das vorliegende Merkblatt gibt Empfehlungen für die Planung und Umsetzung einer naturnäheren und ökologisch aufwertenden Sicherung und Gestaltung von Uferböschungen an großen und schiffbaren Binnengewässern (in der Regel Bundes- und Landeswasserstraßen) durch technisch-biologische Ufersicherungen, ergänzende Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung und zur Reduzierung der Uferbelastungen. Ob und an welchen Uferabschnitten solche Maßnahmen unter Beachtung der Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt u.a. aus volkswirtschaftlichen oder unterhaltungstechnischen Gründen als Alternative zu konventionellen Ufersicherungen wie Schüttsteindeckwerke infrage kommen, ist im Vorfeld zu klären und ist nicht Gegenstand dieses Merkblattes.

Neu erschienen: DWA-M 526 „Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern“

Lokale Eingriffe oder großräumige Umgestaltungsmaßnahmen an Flussläufen haben häufig weitreichende Auswirkungen auf das hydraulisch-sedimentologische Gleichgewicht und auf die Gewässermorphologie. Die Planung und Umsetzung von Maßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die Erreichung des guten ökologischen / morphologischen Zustandes (EG-Wasserrahmenrichtlinie), setzt deshalb grundlegende Kenntnisse über die in den Gewässern zu beobachtenden morphodynamischen Phänomene und die damit verbundenen Prozesse voraus.

Vorhabensbeschreibung: Dokumente für kleine Stauanlagen – Handreichung für Betreiber

Im Sommer 2015 wird das DWA-Merkblatt M 522 „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken“ im Weißdruck erscheinen und die allgemein anerkannte Regel der Technik für diese kleinen Stauanlagen ergänzen. Vor dem Hintergrund der DIN 19700:2004-07 regelt es Planung, Bau und Betrieb und Überwachung, wobei es Hinweise zu Vereinfachungen gegenüber den Anforderungen an große Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken gibt. Während der Bearbeitung des Merkblattes zeigte sich, dass in der Praxis oft Unsicherheiten darüber bestehen, in welchem Umfang und in welcher Tiefe die für Stauanlagen notwendigen Dokumente erarbeitet und vorgehalten werden müssen.

Vorhabensbeschreibung: Redaktionelle Überarbeitung DVWK Merkblatt 246/1997

Das DVWK-Merkblatt 246 „Freibordbemessung an Stauanlagen“ aus dem Jahr 1997 gibt eine praxisgerechte Empfehlung zur Ermittlung der Freibordhöhe an Stauanlagen. Die zwischenzeitlichen Weiterentwicklungen des Regelwerkes (z.B. DIN 19700) und technische Fortschritte geben zu einer hauptsächlich redaktionellen Bearbeitung Anlass, bei der die Grundzüge des bisherigen Merkblattes erhalten bleiben sollen.

Neu erschienen: DWA-M 522 „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken“

Das Merkblatt erläutert Umsetzungsmöglichkeiten der DIN 19700 „Stauanlagen“ und gibt Handlungsempfehlungen zu Planung, Bau und Betrieb kleiner Stauanlagen. „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken“ richtet sich an Eigentümer, Unterhaltungspflichtige und Betreiber der Anlagen, Aufsichtsbehörden, Wasserwirtschaftsverbände, Hochwasserschutz-Zweckverbände und Ingenieurbüros.

Vorhabensbeschreibung: Sohlengleiten, Raugerinne, Verbindungsgewässer

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) beab-sichtigt, eine Arbeitsgruppe WW-1.2 „Sohlengleiten, Raugerinne, Verbindungsgewässer“ im Fachausschuss (FA) WW-1 „Flussbau“ neu einzurichten. Ziel der AG ist die weitere Bearbeitung des DWA-Themenbandes „Naturnahe Sohlengleiten“ zu einem DWA-Merkblatt, wobei das Themenfeld auf Raugerinne und Verbindungsgewässer erweitert wird.

Vorhabensbeschreibung Themenband "Sicherheit von Stauanlagen"

Der FA WW-4 "Fluss- und Talsperren" erarbeitet einen Themenband für Stauanlagen nach DIN 19700, um verbleibende Risiken bei Überschreitung der Bemessungwerte infolge nicht vorhersehbarer Extremsituationen zu betrachten.

Kooperation im Bereich Stauanlagen

Am 11.01.2011 hat die DWA eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit zwischen den Verbänden DWA, Deutsches Talsperrenkomitee (DTK) und Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) auf dem Fachgebiet Stauanlagen getroffen.  Der Fachausschuss FA WW-4 „Talsperren und Flusssperren“ bietet den Verbänden eine untereinander abgestimmte Plattform.