Gewässerentwicklung

Fachübergreifenden europarechtlichen Anforderungen an die Wasserwirtschaft

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Arbeitsschwerpunkte

Die fachübergreifenden europarechtlichen Anforderungen an die Wasserwirtschaft, wie die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, die Ansprüche der Hochwasservorsorge oder die Sicherung von naturschutzfachlich wertvollen Bereichen im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung, stellen die DWA vor eine große Herausforderung, die nur in Kooperation mit allen Interessengruppen bewältigt werden kann.

Diese Zusammenarbeit führt zu einer Bündelung der Kräfte und hat deshalb für uns eine herausragende Bedeutung und bildet einen Schwerpunkt der DWA-Arbeit.

Nachhaltige Gewässerentwicklung

Im Sinne einer nachhaltigen Gewässerentwicklung werden die technischen Regeln für Gewässerausbau und -unterhaltung stetig aktualisiert und weiterentwickelt. Dabei sind auch Fragen der Kosten- und Energieeffizienz sowie Herausforderungen an den demografischen und den klimatischen Wandel von Bedeutung.

 

Das DWA-Regelwerk wird im Einklang mit der europäischen Normung fortgeschrieben, zu der die DWA wesentliche Impulse beiträgt. Auch aktuelle rechtliche Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene werden aktiv fachlich begleitet.

 

Neue technische Entwicklungen auf den Gebieten Fließgewässer, Stehende Gewässer und Grundwasser sowie Küstengewässer und Meere werden von der DWA bewertet und gefördert.

Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 614: Planungsmanagement bei Maßnahmen an Fließgewässern - zielorientiert, strukturiert und integriert

Die Vorgaben der Wasser- und Naturschutzgesetzgebung erfordern die angemessene Berücksichtigung von Umweltbelangen bei der Planung von Maßnahmen an Fließgewässern - grundsätzlich unabhängig davon, ob ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist oder nicht. Behandelt werden insebesondere die Anforderungen bei Projektplanungen zu Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern. Dazu gehören z.B. die Herstellung oder wesentliche Umgestaltung eines Fließgewässers, aber auch Maßnahmen der Auenentwicklung, wobei die dargestellten Prinzipien grundsätzlich auch auf größere Fließgewässer und stehende Gewässer übertragbar sind. Das Merkblatt wird bis zum 30. November 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 609-2: Entwicklung urbaner Fließgewässer Teil 2: Maßnahmen und Beispiele

Urbane Gebiete, als Wohn- und Arbeitsstätten der Menschen und zugleich Teil ihrer natürlichen Umgebung, sind weltweit Gegenstand von Entwicklungsaktivitäten. Der nun vorliegende Teil 2 des Merkblattes zeigt zu dem Schwerpunkt "Planung und Umsetzung" Beispiele von wasserwirtschaftlichen, städtebaulichen und ökologischen Maßnahmen, die geeignet sind, urbane Fließgewässer in Richtung der formulierten Ziele als lebendige offene Ökosysteme - möglichst von der Quelle durchgehend bis zur Mündung - und zum Wohle der Stadtgenese zu entwicklen. Das Merkblatt wird bis zum 30. November 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Neu erschienen: DWA-M 619 „Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau“

Die Anforderungen an die ökologischen Belange in der Planung und Umsetzung von Wasserbaumaßnahmen haben deutlich zugenommen. In Genehmigungsverfahren wird zunehmend eine Ökologische Baubegleitung (ÖBB) gefordert ohne dass der konkrete Umfang und die sich daraus ergebenden Aufgaben für die Beteiligten immer klar sind. Mit dem neuen Merkblatt soll diese Lücke erstmalig geschlossen werden.

Vorhabensbeschreibung: Methoden und ökologische Auswirkungen der maschinellen Gewässerunterhaltung

Mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie kommt dem Schutz der Gewässer als Lebensraum für Tiere und Pflanzen eine große Bedeutung zu. Intakte Gewässerstrukturen sind für das Vorkommen und Überleben der Lebensgemeinschaften am Gewässer entscheidend.