Anthropogene Spurenstoffe

Medikamente, Pestizide, Kosmetika: Belastungen des Wasserkreislaufs

Die DWA beschäftigt sich mit dem Vorkommen und der Elimination von Mikroschadstoffen im Abwasser und in unseren Gewässern.

Bildung

Aus der Praxis für die Praxis

Die DWA bietet Fort- und Weiterbildung mit hoher Qualität. Durch internationale Fachkooperationen und Veranstaltungen bringt die DWA Fachleute zusammen.

Boden

Der Schutz des Boden - wichtig für Mensch und Natur

Die DWA beschäftigt sich mit Bodennutzung, Bodenschutz und Bodenverunreinigungen sowie mit Kulturbau und Landbewirtschaftung.

Energie

Wasserwirtschaft stützt Gesamtkonzept Energie

Die Wasserwirtschaft liefert große Beiträge zur Energiewirtschaft für die drei Energieformen Strom, Wärme und Kraftstoff.

Grundstücksentwässerung

DWA unterstützt Inspektionsfirmen und Grundstücksbesitzer

Die Vorsorge zur Vermeidung von Schäden an den Abwasserleitungen gehört zu den Pflichten des Eigentümers und ist aktiver Umweltschutz.

Die DWA als Informationsdrehscheibe

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Die DWA bildet eine Informationsdrehscheibe, die Themen, welche für die Praxis relevant sind, aufgreift und der breiten Fachöffentlichkeit als Arbeitsgrundlagen zur Verfügung stellt. Das DWA-Regelwerk enthält Aussagen zu Planung, Bau, Betrieb, Unterhaltung und Überprüfung von Anlagen sowie zur nachhaltigen Nutzung in den Bereichen Wasser, Boden und Abfall. Über das DWA-Regelwerk hinaus bietet die DWA eine Vielzahl von ergänzenden Publikationen, wie Kommentare, Themenbände und DWA-Fachbücher. Zudem finden aktuelle Themen und Arbeitsergebnisse Eingang in die von der DWA angebotenen Bildungsveranstaltungen, Fachtagungen und in die Politikberatung.

Branchenbild der deutschen Wasserwirschaft

Mit dem neuen Branchenbild haben ATT (Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e. V.), BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.), DBWV (Deutscher Bund verbandlicher Wasserwirtschaft e. V.), DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) , DWA und VKU (Verband kommunaler Unternehmen e. V.) in Kooperation mit Deutschen Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund zum dritten Mal ein umfassendes Gesamtbild der deutschen Wasserwirtschaft vorgelegt und aktuelle Fragestellungen aufgegriffen.

Zustand der Kanalisation in Deutschland

Rund ein Fünftel aller Abwasserkanalhaltungen in Deutschland weisen Schäden auf, die kurz- bis mittelfristig zu sanieren sind. Eine Daueraufgabe ist auch die Sanierung von Kanalschächten, etwa an Abdeckungen und Rahmen (zum Beispiel „klappernde Kanaldeckel“). Dies sind nur einige der Ergebnisse ihrer aktuellen Umfrage der DWA zum Zustand der Kanalisation in Deutschland, die in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt wurde.

Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen

Jährlich vergleicht die DWA die kommunalen Kläranlagen in ihrer Leistung. Beim 22. Leistungsvergleich im Jahr 2009 lag der Schwerpunkt auf der Frage, wie der Nährstoff Phosphor bei der Abwasserreinigung entfernt wird. Danach enthält Abwasser nach der Reinigung bundesweit im Durchschnitt nur noch 0,75 mg Phosphor in einem Liter. In der Summe wurden von den kommunalen Kläranlagen 1,3 Millionen Tonnen organisch gebundener Kohlenstoff, 300 000 Tonnen Stickstoff und 60 000 Tonnen Phosphor aus dem Abwasser entfernt.

Wirtschaftsdaten der Abwasserbeseitigung

Die jährlichen Ausgaben der Bürgerinnen und Bürger für die Ableitung und Behandlung von Abwasser sind seit Jahren stabil. Dies zeigen die Ergebnisse einer breit angelegten Umfrage zu den Wirtschaftsdaten der Abwasserbeseitigung, die die DWA gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt hat. Danach zahlen die Deutschen pro Jahr knapp 116 Euro pro Person, das entspricht 32 Cent täglich, für die Entsorgung ihres Abwassers. Verschiedene Rahmenbedingungen führen jedoch dazu, dass sich die Kosten für den Bürger regional stark unterscheiden. Die Untersuchung ergab auch, dass die Reinvestitionen – 4,6 Milliarden Euro im Jahr 2009 – in etwa dem Werteverzehr der Abwasseranlagen entsprechen. Das bedeutet, dass die Abwasserbetriebe, in Deutschland ganz überwiegend die öffentliche Hand, ihre Anlagen für die Zukunft in einem guten Zustand hält.

Positionen zur Klärschlammentsorgung

Die Entsorgung des Klärschlamms - jährlich ca. 2 Millionen Tonnen Trockenmasse - erfolgt heute etwa zu gleichen Anteilen durch eine bodenbezogene Verwertung (47%) bzw. durch thermische Verfahren (53%) mit anschließender Entsorgung der Aschen. Weil die thermischen Verfahren im Wesentlichen von sehr großen Anlagen genutzt werden ist zu beachten, dass diese Option (im Vergleich zur entsorgten Masse) nur von einer relativ geringen Anzahl von Anlagen genutzt wird. Man kann davon ausgehen, dass von den 10.000 kommunalen Kläranlagen in Deutschland etwa 8.000 Anlagen ihre Schlämme ganz oder teilweise landwirtschaftlich oder landschaftsbaulich verwerten. Trotz leicht rückläufiger Mengen besitzt daher die bodenbezogene Verwertung weiterhin einen hohen Stellenwert.

Das DWA-Informationssystem Energie

Die DWA-Koordinierungsgruppe Energie hat ein Schema erarbeitet, in das alle Hauptausschüsse, Fachausschüsse und Arbeitsgruppen der DWA, die sich schwerpunktmäßig oder am Rande mit dem Thema Energie beschäftigen, systematisch eingeordnet sind.

Das System soll dem Informationsaustausch dienen und die Grundlage für die Koordinierung von Projekten im Bereich Energie bilden.

Kooperation im Bereich Stauanlagen

Am 11.01.2011 hat die DWA eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit zwischen den Verbänden DWA, Deutsches Talsperrenkomitee (DTK) und Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) auf dem Fachgebiet Stauanlagen getroffen. Die drei Verbände möchten dem Wirken des gemeinsamen Fachausschuss FA WW-4 „Talsperren und Flusssperren“ eine untereinander abgestimmte Plattform bieten. Der FA WW-4 nimmt die Aufgaben eines nationalen Fachgremiums wahr.

Audit: Hochwasser -
wie gut sind wir vorbereitet?

Von der DWA AG HW-4.6 "Audit Hochwasser" wird Kommunen und Körperschaften, die mit Hochwasserrisiken umgehen müssen, eine Hilfe zur Bewertung ihrer Hochwasservorsorge angeboten. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt. Es dient sowohl dem Management konkreter Hochwasserrisiken in Kommunen, Verbänden oder Betrieben, als auch der Risikokummunikation mit der möglicherweise betroffenen Bevölkerung. Damit wird ein wichtiger Baustein für die nicht-technische Hochwasservorsorge gesetzt.

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Themenspektrum der DWA

Die DWA befasst sich als technisch-wissenschaftliche Vereinigung mit allen Fragen, die die Abwasserbeseitigung, den Gewässer-, Grundwasser- und Bodenschutz sowie die Abfallwirtschaft als auch den Wasserbau betreffen. Im Mittelpunkt stehen dabei das technische Regelwerk der DWA sowie die berufliche Bildung. Einheitliche technische Regeln leisten einen wesentlichen Beitrag zum wirksamen und wirtschaftlichen Schutz von Umwelt sowie zur Qualitätssicherung.