Hydrologische Wissenschaften

Fachgemeinschaft - FgHW

Erdkugel

Zusammenschluss der Hydrologen

Die Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften ist der Zusammenschluss der Hydrologen in Deutschland innerhalb der DWA und sowohl der Wissenschaft als auch der Praxis verpflichtet.

In ihr werden die verschiedenen Sichtweisen in hydrologischen Fragen zusammengeführt, die Partnerschaft von Natur- und Ingenieurwissenschaftlern gefördert und die Eigenverantwortung für das Fachgebiet gestärkt. Die Fachgemeinschaft ist sowohl der Wissenschaft, als auch der Praxis verpflichtet. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, den Gedankenaustausch zwischen Geographen, Ökologen, Linmologen, Hydrogeologen, Bau- und Umweltingenieuren, Wasserwirtschaftlern und Wasserbauern zu intensivieren.

FgHW Seminare 2018

FgHW-Seminar „Starkregen und Sturzfluten – Erfassen, Erforschen, Evaluieren“am 6. Juni 2018 mit der TU München

Im Zuge des Klimawandels wird eine Veränderung des Niederschlagsverhaltens erwartet. Laut dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) muss Mitteleuropa mit einer Zunahme an extremen Wetterereignisse rechnen. Stürme, vor allem in der Sommerzeit, werden voraussichtlich öfter eintreten. Deutschland muss sich daher auf häufigere durch Starkniederschlag verursachte Überflutungen vorbereiten. Starkregenereignisse sind in der Regel kleinräumig und sehr variabel, was die Vorhersage und Warnung vor Sturzfluten fast unmöglich macht. Sturz-flutereignisse der jüngeren Vergangenheit rückten die Gefahr durch Starkregen in den Fokus der Forschung und des öffentlichen Interesses.

Das Seminar stellte die aktuellen Forschungen auf dem Gebiet der Starkregen- und Sturzflutmodellierung von Universitäten, Forschungsinstituten und Behörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor.

Flyer (PDF)

Vortrags-Präsentationen stehen jetzt zum Download bereit: Mehr

Forum zum DWA-Audit Hochwasser und Starkregen am 17. Oktober 2018 in Künzell (bei Fulda)
- Das neue Hochwasserschutzgesetz II / Auswirkungen auf die Hochwasser- und Starkregenvorsorge -

Bei Hochwasser kommt es immer wieder zu immensen Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und auf Nutzflächen. Oft beginnt dann noch während des Ereignisses die Suche nach den Schuldigen und bei der Bewältigung ergeht der Ruf nach Hilfen aus öffentlichen Mitteln.

Das neue Hochwasserschutzgesetz II bietet viele Ansatzpunkte für die Raumplanung, die Stadtplanung und die Bauleitplanung. Diese gilt es - auch für Kommunen - zum Wohle der Bevölkerung zu nutzen.

Aktuelle Fragen, die die Städte und Gemeinden umtreiben, werden in Workshops vertieft. Dabei werden die Fragestellungen unter den Aspekten „Flächenwirksame Vorsorge“, „Bauvorsorge“, „Verhaltenswirksame Vorsorge“ und „Risikovorsorge“ an konkreten Beispielen eingeordnet und diskutiert.

Flyer (PDF)

Mitgliedschaft in der FgHW

FgHW begrüßt in Augsburg 1100. Mitglied

Der Trend geht weiterhin nach oben: Die FgHW begrüßte auf dem 9. Forum Hochwasser-Risikomanagement am 22. Juni 2017  in Augsburg ihr 1100. Mitglied, Johannes Mitterer vom Lehrstuhl für Hydrologie und Flussgebietsmanagement an der TU München.