Berichte von Nicole Stenzel

DWA Bundestagung 2014 in Baden-Baden, 3. Workshop "Junge DWA"

Vom 29.-30.09.2014 fand in Baden-Baden die DWA Bundestagung statt, die nun im dritten Jahr in Folge von einem Workshop für die Jungmitglieder begleitet wurde.

 

Bei bestem Wetter trafen die Teilnehmer der Bundestagung Montags um die Mittagszeit in Baden-Baden ein und starteten nach der Begrüßung mit interessanten Vorträgen und Diskussionen. Abends gab es dann Gelegenheit, neue berufliche Kontakte zu knüpfen und sich über das ein oder andere fachliche Thema auszutauschen. Auch die Jungmitglieder hatten hierbei ihre Chance, Gespräche mit potentiellen Arbeitgebern zu führen.

 

Im kleinen Kreis fand ein Austausch zwischen Stellvertretern der „Jungen DWA“ auf Landesebene und Bundesebene statt, auch Vertreter von Hochschulen wurden miteingebunden.

 

Neben Vorträgen und der Mitgliederversammlung, fand am zweiten Tag auch der 3. Workshop „Junge und Erfahrene im Dialog“ unter dem Motto „Berufschancen in der Wasserwirtschaft“ statt. Begleitet wurde der Workshop von zwei Vorträgen, zum einen über die Fachkraft für Abwassertechnik von Herrn Boris Diehm (DWA Landesbeirat BW, Stellvertreter Junge DWA) und zum anderen über den Industriemechaniker und Energieanlagenelektroniker im Anlagenbau von Dr. Michael Kuhn (Kuhn GmbH).

 

Nach den Vorträgen und den dazugehörigen Fragen und Diskussionen wurde bei den Jungmitgliedern nachgefragt, was diese von der DWA, bzw. der Jungen DWA erwarten. Dabei sind folgende Punkte herausgekommen:

  • Einrichtung einer Plattform zum Austausch unter Jungmitgliedern (XING) 
  • Gremienarbeit z.B. in Form als Gast beiwohnen 
  • Netzwerkbildung/ Kommunikation 
  • Info: Wie kann ich mich für die DWA engagieren? 
  • Fachinformationen erhalten 
  • Weiterbildung 
  • Erfahrungsaustausch/ Exkursionen

 

Während des Workshops wurde entschieden, über Xing eine Plattform für die Junge DWA zu erstellen. Über diese Plattform sollen diverse Themen in einer geschlossenen Gruppe für Jungmitglieder aufgegriffen werden.

Insgesamt waren alle sehr zufrieden mit der Veranstaltung und die Jungmitglieder haben mit mir nach dem Workshop noch interessante Gespräche während des Mittagessens geführt. Außerdem wurden weitere potentielle Arbeitgeber den Jungmitgliedern persönlich vorgestellt, sodass sich der ein oder andere Kontakt ergeben hat. Ich hoffe auch im nächsten Jahr viele neue Gesichter zu sehen und kennen zu lernen. Traut euch zu den Veranstaltungen zu kommen, es lohnt sich auf jeden Fall. Bis dahin könnt ihr euch bei XING registrieren und in die Gruppe der Jungen DWA eintreten. Ihr werdet in Zukunft eine E-Mail mit näheren Informationen darüber erhalten.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Geschäftsführung, die sich darum bemühen, die Jungmitglieder zu unterstützen und zu fördern und damit solch einen Workshop erst ermöglicht haben!

Nicole Stenzel

Bericht IFAT 2014: Die IFAT aus der Sicht der Jungen DWA

Vom 05.-09.05.2014 fand die IFAT in München statt. Für einen Jungingenieur wie mich war der Besuch der IFAT ein eindrucksvolles und lehrreiches Erlebnis. Die drei Tage, die ich dort sein durfte, habe ich genutzt um Hersteller, Firmen und Institutionen zu besuchen, die ich bereits kennen gelernt hatte. Dabei wurden Kontakte aufgefrischt und Informationen zu Innovationen eingeholt.

 

Ein High-Light war auch die „Young Water Professional Lounge“, in der man sich, während man sich von dem Messestress erholte, mit anderen jungen Kolleginnen oder Studentinnen aus dem Wasser/Umwelt-Sektor gemütlich bei einer Tasse Kaffee austauschen konnte. Es war schön ein paar bekannte Gesichter von den ersten beiden Work-Shops der „Jungen DWA“ wieder zu sehen und die Bekanntschaften zu vertiefen.

 

Nach der Erholung hatte man die Möglichkeit sich in jeden erdenklichen Themen des Wasser-, Abwasser- und Abfallbereichs weiter fortzubilden, in dem man auf die Firmen zuging und sich spezielle Themen/Produkte erklären ließ. So habe ich z.B. eine Einführung in die Themen „solare Schlammtrocknung“, „Steigerung des Faulgases durch Thermodruckhydrolyse“ und „Umstellung auf Schlammfaulung von Kläranlagen geringer und mittlerer Größe“ bekommen.

 

Die DWA-Stand-Party am 08.05.2014 hat noch einmal Jung und Alt zusammengeführt und dazu beigetragen, dass sich das berufliche Netzwerk weiter ausbilden konnte. Es waren vor allem viele internationale Jungingenieure da, die zu einem sehr interessanten Abend beitrugen.

 

Das nächste Event für die „Junge DWA“ findet am 30.09.2014 auf der DWA-Bundestagung in Form eines Work-Shops statt. Dazu möchte ich noch einmal alle Jungmitglieder herzlich zu einladen! 

Es lohnt sich wirklich, das kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen!
Auf dann bis in Baden-Baden,
Nicole Stenzel

 

DWA-Beirat von nun an mit Vertreterin der "Jungen DWA"

Am 11.02.2014 fand die DWA Beiratssitzung in den Räumen der Stadtentwässerung Dresden statt. Da ich zum 01.01.2014 als Stellvertreterin der „Jungen DWA“ in den Beirat gewählt wurde, durfte ich zum ersten Mal an solch einer Veranstaltung teilnehmen. Aufgabe des Beirats ist es, dem Vorstand und Präsidium beratend zur Seite zu stehen. Er setzt sich aus Vertretern sämtlicher Mitglieder der DWA zusammen (Wirtschaft, Forschung, Lehre, Bund, Kommunen …).

 

Bereits am frühen Abend des Vortages traf der Großteil des Beirats in Dresden ein und traf sich zu einer interessanten Führung durchs Residenzschloss. Anschließend gab es ein gemeinsames Abendessen im Restaurant „Alte Meister“.

 

Am nächsten Morgen fing die Beiratssitzung dann zeitig an und zog sich bis in den späten Nachmittag hinein. Es wurde über zurückliegende Veranstaltungen berichtet und zukünftige Veranstaltungen vorgestellt. Interessant für uns „Junge DWA“ sind u.a. folgende Daten:

 

  • 05.-09.05.2014 IFAT (Lounge für die Jungmitglieder)
  • 29.-30.09.2014 DWA Bundestagung in Baden-Baden

 

Ich hoffe, dass wir wieder einige Jungmitglieder zusammen bekommen und ein paar schöne Tage mit interessanten Gesprächen verbringen können.

 

Weitere Punkte auf der Tagesordnung waren Diskussionen über aktuelle allgemeine Themen der Wasserwirtschaft und Interna der DWA. Auch die „Junge DWA“ spielte dabei eine Rolle.

 

Insgesamt war es schön zu sehen, dass von den erfahrenen Berufstätigen ein solch großes Interesse an der „Jugend“ besteht und allesamt bereit sind, offen auf die Jungmitglieder zuzugehen und bei Fragen zur Seite zu stehen.

 

Ich war positiv überrascht, wie gut ich in den Beirat trotz meines jungen Alters aufgenommen und auch direkt ernst genommen wurde. In den beiden Tagen konnte ich mein berufliches Netzwerk erweitern und einiges an Erfahrung sammeln.

 

Deshalb lautet mein Fazit am Ende: Traut euch zu den Veranstaltungen zu kommen und auch einmal auf „Ältere“ zuzugehen. Es lohnt sich den ersten Schritt in diese Richtung zu machen! Meiner Meinung nach gibt es kaum etwas Wichtigeres als die Bildung von Netzwerken in den ersten Berufsjahren (oder auch schon während des Studiums).