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2021

Klima und Hochwasser sind die bestimmenden Themen des DWA-HochwasserTags, der am 11. November 2021 in Hildesheim und damit erstmals in Niedersachsen stattfindet. Es ist auch möglich, online an der Veranstaltung teilzunehmen.

„Wir brauchen ein entschlossenes Handeln der Politik – nie war die Notwendigkeit für Klimaschutz, aber auch für Klimaanpassung größer als vor dieser Bundestagswahl. Der Süden Europas brennt, und in den gemäßigten Breiten gibt es Verwüstungen durch verheerende Überschwemmungen. Das sind apokalyptische Szenen. So geht es nicht weiter. Politik, Verwaltungen und jeder Einzelne muss handeln.“ So kommentiert Prof. Uli Paetzel, Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) den gerade veröffentlichten neuen Bericht des Weltklimarats IPCC. Der Weltklimarat sieht klare Belege für den Einfluss des Menschen auf Extreme wie Hitzewellen, Starkniederschläge oder Dürren. Nötig ist nun nach Überzeugung der DWA ein breiter gesellschaftlicher Konsens zur Integration der Wasserpolitik in andere Politikfelder auf allen staatlichen Ebenen sowie ein Aus- bzw. Umbau der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur.

Die DWA bietet den Kurs "Fachplaner Starkregenvorsorge" für Mitarbeitende von Stadtverwaltungen unterschiedlichster Fachrichtungen, aber auch für beratende Ingenieure und den Straßen- und Landschaftsbau an. Der Kurs dauert fünf Tage und schließt mit einer Prüfung ab.

Der DWA-DeichTag findet auch in diesem Jahr digital statt. Am 13. Oktober 2021 geht es um Planung, Bau und Betrieb von Deichen an Fließgewässern.

Die DWA-Gemeinschaftstagung "KläranlagenTag und Mess- und Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen (MSR)" greift Themen aus beiden Disziplinen auf. Die Tagung findet am 30. September 2021 statt, coronabedingt digital.

Die DWA und ihre Mitglieder fühlen mit den vielen von der Hochwasserkatastrophe Betroffenen.

Die DWA hat eine digitale Vermittlungsplattform für Hilfsangebote, Anlagentechnik und Personal online gestellt.

Heute hat die Expertenkommission Fracking dem Deutschen Bundestag ihren Jahresbericht vorgelegt, auf dessen Grundlage über die Aufhebung des Verbots von Fracking in unkonventionellen Lagerstätten entschieden werden soll. Die DWA sieht auf Basis des Gutachtens keinen Anlass, das Verbot von Fracking in wasserwirtschaftlich relevanten Gebieten aufzuheben oder einzuschränken.

DVGW und DWA fordern die Politik auf, die aufgezeigten Handlungsfelder bei der Forschungsförderung in den Fokus zu rücken, um auch langfristig eine sichere Wasserwirtschaft in Deutschland zu gewährleisten.

© BMU

Das BMU hat heute einen Entwurf für die Nationale Wasserstrategie vorgestellt, in der sich die DWA mit vielen ihrer Forderungen wiederfindet.