Hauptausschuss Wasserbau und Wasserkraft

(HA WW)

Staumauer

Basisinformationen

Der Hauptausschuss erarbeitet und aktualisiert das Regelwerk, Themenbände und Arbeitsberichte. Er erarbeitet Veröffentlichungen zu aktuellen Themen, arbeitet bei fachspezifischen Normen auf nationaler und internationaler Ebene mit und vermittelt auf Seminaren, Tagungen und Messen Informationen

Aufruf zur Stellungnahme Merkblatt DWA-M 511: Filtern mit Geokunststoffen

Das vorliegende Merkblatt gilt für geotextile Filter. Die Funktion Trennen (Vermeiden des Mischens aneinandergrenzender verschiedener granularer Medien) und Dränen (Sammeln und Ableiten von Flüssigkeiten) werden nicht behandelt. Im Merkblatt werden Planungsgrundlagen, Materialanforderungen, Bemessung des geotextilen Filters, Hinweise zur Bauausführung und zu Verdingungsunterlagen sowie die Qualitätssicherung behandelt. Die Bemessung wird an konkreten Beispielen dargestellt. Das Merkblatt wird bis zum 30. September 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Neu erschienen: DWA-M 519 „Technisch-biologische Ufersicherungen an großen und schiffbaren Binnengewässern“

Das vorliegende Merkblatt gibt Empfehlungen für die Planung und Umsetzung einer naturnäheren und ökologisch aufwertenden Sicherung und Gestaltung von Uferböschungen an großen und schiffbaren Binnengewässern (in der Regel Bundes- und Landeswasserstraßen) durch technisch-biologische Ufersicherungen, ergänzende Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung und zur Reduzierung der Uferbelastungen. Ob und an welchen Uferabschnitten solche Maßnahmen unter Beachtung der Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt u.a. aus volkswirtschaftlichen oder unterhaltungstechnischen Gründen als Alternative zu konventionellen Ufersicherungen wie Schüttsteindeckwerke infrage kommen, ist im Vorfeld zu klären und ist nicht Gegenstand dieses Merkblattes.

Aufruf zur Stellungnahme: DWA-M 543 „Geodaten in der Fließgewässermodellierung“; Entwurf Merkblatt DWA-M 543-1, DWM-M 543-2, DWA-M 543-3

Die drei Teile des neuen Merkblatts beschäftigen sich mit Anforderungen und Möglichkeiten der Fließgewässermodellierung und der hierfür benötigten Datenbasis. „Geodaten in der Fließgewässermodellierung“ besteht aus den Teilen „Grundlagen und Verfahren“, „Bedarfsgerechte Datenerfassung und –aufbereitung“ sowie „Aspekte der Strömungsmodellierung und Fallbeispiele“. Das Merkblatt wird bis zum 29. Februar 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Aufruf zur Stellungnahme: DWA-M 542 „Nachweiskonzept mit Teilsicherheitsbeiwerten für Staudämme und Staumauern“

Im Zuge der Einführung der europäischen Normen (Eurocodes) wurden mittlerweile die meisten Baunormen und Regelwerke hinsichtlich der Zuverlässigkeitsnachweise an das Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte angepasst. Um auch für Talsperren dem europäischen Konzept mit Teilsicherheitsbeiwerten gerecht zu werden, wurde im Rahmen der Erstellung dieses Merkblattes eine Vorgehensweise entwickelt, die es ermöglicht, auch für Staumauern und Staudämme Sicherheitsberechnungen unter Berücksichtigung von Teilsicherheitsbeiwerten entsprechend den Eurocodes durchzuführen. Das Merkblatt wird bis zum 30. November 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt.

Neu erschienen: DWA-M 526 „Grundlagen morphodynamischer Phänomene in Fließgewässern“

Lokale Eingriffe oder großräumige Umgestaltungsmaßnahmen an Flussläufen haben häufig weitreichende Auswirkungen auf das hydraulisch-sedimentologische Gleichgewicht und auf die Gewässermorphologie. Die Planung und Umsetzung von Maßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die Erreichung des guten ökologischen / morphologischen Zustandes (EG-Wasserrahmenrichtlinie), setzt deshalb grundlegende Kenntnisse über die in den Gewässern zu beobachtenden morphodynamischen Phänomene und die damit verbundenen Prozesse voraus.

Vorhabensbeschreibung: Dokumente für kleine Stauanlagen – Handreichung für Betreiber

Im Sommer 2015 wird das DWA-Merkblatt M 522 „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken“ im Weißdruck erscheinen und die allgemein anerkannte Regel der Technik für diese kleinen Stauanlagen ergänzen. Vor dem Hintergrund der DIN 19700:2004-07 regelt es Planung, Bau und Betrieb und Überwachung, wobei es Hinweise zu Vereinfachungen gegenüber den Anforderungen an große Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken gibt. Während der Bearbeitung des Merkblattes zeigte sich, dass in der Praxis oft Unsicherheiten darüber bestehen, in welchem Umfang und in welcher Tiefe die für Stauanlagen notwendigen Dokumente erarbeitet und vorgehalten werden müssen.

Vorhabensbeschreibung: Redaktionelle Überarbeitung DVWK Merkblatt 246/1997

Das DVWK-Merkblatt 246 „Freibordbemessung an Stauanlagen“ aus dem Jahr 1997 gibt eine praxisgerechte Empfehlung zur Ermittlung der Freibordhöhe an Stauanlagen. Die zwischenzeitlichen Weiterentwicklungen des Regelwerkes (z.B. DIN 19700) und technische Fortschritte geben zu einer hauptsächlich redaktionellen Bearbeitung Anlass, bei der die Grundzüge des bisherigen Merkblattes erhalten bleiben sollen.

Neu erschienen: DWA-M 522 „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken“

Das Merkblatt erläutert Umsetzungsmöglichkeiten der DIN 19700 „Stauanlagen“ und gibt Handlungsempfehlungen zu Planung, Bau und Betrieb kleiner Stauanlagen. „Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken“ richtet sich an Eigentümer, Unterhaltungspflichtige und Betreiber der Anlagen, Aufsichtsbehörden, Wasserwirtschaftsverbände, Hochwasserschutz-Zweckverbände und Ingenieurbüros.

Vorhabensbeschreibung: Sohlengleiten, Raugerinne, Verbindungsgewässer

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) beab-sichtigt, eine Arbeitsgruppe WW-1.2 „Sohlengleiten, Raugerinne, Verbindungsgewässer“ im Fachausschuss (FA) WW-1 „Flussbau“ neu einzurichten. Ziel der AG ist die weitere Bearbeitung des DWA-Themenbandes „Naturnahe Sohlengleiten“ zu einem DWA-Merkblatt, wobei das Themenfeld auf Raugerinne und Verbindungsgewässer erweitert wird.

Neu erschienen: DWA-Themen T2/2014 „Anpassungsstrategien für Stauanlagen an den Klimawandel - T2/2014“

Stauanlagen, wie Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken, Staustufen und sonstige Wasserspeicher, sind bedeutsame Bestandteile der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur. Ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt in der Regel 80 bis 100 Jahre, ihre technische Lebensdauer reicht noch weit darüber hinaus. Insoweit werden Stauanlagen zwangsläufig von weit in die Zukunft projizierten Klimaänderungen betroffen sein.

Neu erschienen: DWA-Themen T1/2014 „Flutpolder“

Hochwasser und Hochwasserschäden haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Um künftigen Hochwasserschäden vorzubeugen, werden derzeit in Deutschland umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen geplant und verwirklicht. Der Einsatz von Flutpoldern bietet hierbei umfassendere Möglichkeiten als der übliche technische Hochwasserschutz, wie er meistens mit dem Bau von Hochwasserschutzdeichen und der zugehörigen Gerinneertüchtigung durchgeführt wird, da zusätzlich das Rückhaltevermögen der eingedeichten Flächen genutzt werden kann.

Kooperation im Bereich Stauanlagen

Am 11.01.2011 hat die DWA eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit zwischen den Verbänden DWA, Deutsches Talsperrenkomitee (DTK) und Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) auf dem Fachgebiet Stauanlagen getroffen. Die drei Verbände möchten dem Wirken des gemeinsamen Fachausschuss FA WW-4 „Talsperren und Flusssperren“ eine untereinander abgestimmte Plattform bieten. Der FA WW-4 nimmt die Aufgaben eines nationalen Fachgremiums wahr.

Vorhabensbeschreibung Themenband "Sicherheit von Stauanlagen"

Der FA WW-4 "Fluss- und Talsperren" erarbeitet einen Themenband für Stauanlagen nach DIN 19700, um verbleibende Risiken bei Überschreitung der Bemessungwerte infolge nicht vorhersehbarer Extremsituationen zu betrachten.

Wichtig dabei ist, die Auseinandersetzung mit der Sicherheit von Stauanlagen jenseits der Bemessungsgrenzen, um der Fachwelt mit diesem Themenband weiterführende Betrachtungen zur Verfügung zu stellen. 

Aus den Fachausschüssen (FA)

FA WW-1 "Flussbau"

Themen:
Moderner Flussbau, Stützschwellen, Sohlenbauwerke, raue Rampen, Naturnahe Umgestaltung der Fließgewässer, alternative ufersicherung, biologische Qualitätskomponenten, Wasserbau und Flusslandschaft, Rechengutbeseitigung in gestauten Gewässern, Flutpolder, Buhnen

FA WW-2 "Morphodynamik der Binnen- und Küstengewässer"

Themen:
Geschiebemessungen, Schwebstoffmessungen, Hydraulische Berechnung naturnaher Fließgewässer, Feststofftransportmodelle, Sedimentmanagement, morphodynamische Phänomene, Entlandung von Stauräumen, Auskolkungen, Sedimenttransport in Küstengewässern, Feinsedimentdynamik und Schadstoffmobilität

FA WW-3 "Hydraulik"

Themen:
Hydraulische Berechnung von Fließgewässern, Fischaufstiegsanlagen, Strömungsprozesse, Merhdimensionale numerische Modelle, Ausbreitungsprobleme von Einleitungen, Probabilistische Methoden, Geodaten in der Fließgewässermodellierung

FA WW-4 "Fluss- und Talsperren" (gem. mit DTK, DGGT)

Themen:
Planung, Bau Betreib, überwachung, Unterhaltung und Sanierung von Stauanlagen wie Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken, Staustufen, Pumpspeicherbecken, Sedimentationsbecken, Hochwasserschutzanlagen und Flussdeiche

FA WW-5 "Wasserkraft"

Themen:
Große und kleine Wasserkraft, Anlagengestaltung, Anforderungen an das Gesamtökosystem, Optimierungapotenziale, Pumpspeicher, Erneuerbare Energiengesetz (EEG), Maritime Wasserkraft

FA WW-7 "Dichtungssysteme im Wasserbau" (gem. mit HTG und DGGT)

Themen:
Dichtungselemente im Wasserbau, Dichtungssysteme, Asphaltabdichtungen für Talsperren und Speicherbecken,Deponieabdichtungen in Asphaltbauweise,  Anwendung von Geotextilien im Wasserbau

 

FA WW-8 "Ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern"

Themen:
Fischaufstiegsanlagen: Bemessung, Gestaltung, Funktionskontrolle, Durchgängigkeit für die Aquafauna, Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen: Bemessung, Gestaltung, Funktionskontrolle