Im Hauptausschuss IG arbeiten derzeit:
Der Hauptausschuss Industrieabwässer und anlagenbezogener Gewässerschutz steht Gremienmitgliedern auch Online zur Verfügung.
Tel.: +49 2242 872-102
Fax: +49 2242 872-184
Zentrale Themen des Hauptausschusses "Industrieabwässer und anlagenbezogener Gewässerschutz" bilden die drei Fachbereiche "Industrieabwässer", "Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" und "Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen".
mehr Infos
Das Merkblatt DWA-M 706-4 „Abwasser, das bei der Wäsche von Rauchgasen aus Feuerungsanlagen entsteht“ wurde in der Arbeitsgruppe IG-1.16 „Kraftwerke und Energieversorgungsbetriebe“ fertig gestellt und mit Ausgabedatum November 2010 veröffentlicht. Derzeit befasst sich die Arbeitsgruppe mit der Überarbeitung der Teile 2 und 3 des DWA-M 706.
Die Arbeitsgruppe IG-1.13 „Abwasser aus Betrieben der Steine- und Erdenindustrie“ hat einen neunteiligen Merkblattentwurf DWA-M 761 „Abwasser und Abfall der Keramik, Steine- und Erdenindustrie“ vorgelegt. Die Teile befassen sich mit der Abwasserbehandlung in Kalk-, Kreide- und Dolomitindustrie, Ton-, Leichtbeton- Kalksandstein-, Zement-, Porenbeton-, Ziegel-, Gipsindustrie sowie der Bentonite-/Bleicherdenindustrie. Seit Ende des Jahres 2009 befinden sich alle neun Teile im vereinfachten Beteiligungsverfahren.
Im Fachausschuss IG-2 werden derzeit Merkblätter zu den folgenden Themen erarbeitet:
Die Arbeiten zu den Merkblattentwürfen
sind abgeschlossen. Eine Veröffentlichung ist in 2011 erfolgt.
Im Juli 2011 wurde das Merkblatt DWA-M 771 "Abwasser aus der Wäsche, Pflege und Instandhaltung von Straßen-, Schienen- und Luftfahrzeugen" veröffentlicht.
Im Fachausschuss IG-4 wurde Anfang 2011 die Arbeitsgruppe IG-4.2 „Anthropogene Spurenstoffe und gewerblich/industrielle Indirekteinleiter“ in Nachfolge der Arbeitsgruppe IG-4.2 „Gefährliche Stoffe in kommunalen Kläranlagen“ neugegründet. Die Arbeitsgruppe soll die Bedeutung anthropogener Spurenstoffe aus gewerblichen und industriellen Abwässern für den Kläranlagenbetrieb, das Gewässer und die Klärschlammverwertung und -entsorgung darlegen. Darüber hinaus ist auch das Thema der Entfernung solcher Stoffe aus dem gewerblichen/ industriellen Abwasser sowohl in verfahrenstechnischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu behandeln.
Im Fachausschuss IG-5 wird die Behandlung von Industrieabwässern aus verfahrenstechnischer Sicht beleuchtet. Es werden folgende spezielle Verfahren betrachtet:
Die Arbeitsgruppe IG-5.1 „Anaerobe Verfahren zur Behandlung von Industrieabwässern“ hat Anfang des Jahres ihrem 8. Arbeitsbericht „Bewertung und Auswahl anaerober Reaktorsysteme“ vorgelegt.
Zentrale Aufgabe des IG-6 ist derzeit die Begleitung der Arbeiten an einer bundeseinheitlichen Verordnung für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAUwS). In den Arbeitsgruppen wird die Er- bzw. Überarbeitung der Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe (TRwS) zur Konkretisierung der gesetzlichen Bestimmungen fortgeführt.
Derzeit laufen folgende Arbeiten:
Eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Fachöffentlichkeit ist nach In Kraft Treten der VAUwS beabsichtigt. Anfang des Jahres 2009 wurde der Arbeitsblattentwurf DWA-A 791-1 (TRwS 791-1) „Errichtung, betriebliche Anforderungen und Stillegung von Heizölverbraucheranlagen“ vorgelegt. Derzeit läuft das öffentliche Beteiligungsverfahren.
Die Arbeiten im GMAG werden derzeit durch folgende Schwerpunkte geprägt:
Das Merkblatt DWA-M 719 „Musterausbildungspläne zur Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften zur Ölschadenbekämpfung an oberirdischen Gewässern“ wurde mit Ausgabedatum Juni 2011 veröffentlicht.