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Wasser- und Abfallwirtschaft in Deutschland

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Übersicht über die Branche

Die DWA führt regelmäßig Umfragen unter ihren rund 14.000 Mitgliedern durch, um einen Überblick über die Wasser- und Abfallwirtschaft in Deutschland zu erhalten. Hier sind u.a. die Umfrage zum Zustand der Kanalisation, der Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen, die Wirtschaftsdaten der Abwasserbeseitigung etc. zu nennen. Außerdem steht die DWA im Austausch mit anderen Institutionen, die statistische Daten zum Wassersektor erheben, wie z.B. dem Statistischen Bundesamt.

27. DWA-Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen

Seit mehr als 25 Jahren verfolgt die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) mit ihrem alljährlichen Kläranlagen-Leistungsvergleich die Entwicklung der Reinigungsleistung deutscher Kläranlagen und dokumentiert den Beitrag der Abwasserbehandlung zum Gewässerschutz. Kommunale Kläranlagen in Deutschland erfüllen oder übertreffen sogar deutlich die Anforderungen der Europäischen Kommunalabwasserrichtlinie. Schwerpunktthema des diesjährigen Leistungsvergleichs ist der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die Reinigungsleistung.

DWA-Politikmemorandum 2015

Die DWA hat ihre aktuellen Standpunkte zur Umweltpolitik in einem neuen Politikmemorandum zusammengefasst. Das Memorandum wurde im Rahmen des Dialogs zum Gewässerschutz am 23.03.2015 im neuen Hauptstadtbüro der DWA übergeben.

Ihre Hauptaussagen fasst die Vereinigung in sechs Forderungen zusammen:

  • Hochwasser und Starkregen – Maßnahmen gegen Überflutungen konsequent umsetzen
  • Energiewende – Potenziale der Wasserwirtschaft stärker berücksichtigen
  • Fracking – nicht zu Lasten der Umwelt
  • Anthropogene Spurenstoffe – europäische Vorgaben umsetzen
  • Nitratbelastung – Düngeverordnung zugunsten des Gewässerschutzes anpassen
  • Klärschlammentsorgung – Nutzung der Ressource praxistauglich gestalten

Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2015

in Kooperation mit Deutschen Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund  haben

 

  • ATT (Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e. V.)
  • BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.)
  • DBWV (Deutscher Bund verbandlicher Wasserwirtschaft e. V.)
  • DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) 
  • VKU (Verband kommunaler Unternehmen e. V.)
  • und DWA

mit dem neuen Branchenbild zum vierten Mal ein umfassendes Gesamtbild der deutschen Wasserwirtschaft vorgelegt und aktuelle Fragestellungen aufgegriffen.

 

Wirtschaftsdaten Abwasserbeseitigung

Die jährlichen Ausgaben der Bürgerinnen und Bürger für die Ableitung und Behandlung von Abwasser sind seit 2002 stabil. Dies zeigen die Ergebnisse einer deutschlandweiten Umfrage zu den Wirtschaftsdaten der Abwasserbeseitigung, die die DWA gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt hat.

 

Danach zahlen die Deutschen pro Jahr knapp 143 Euro pro Person, das entspricht 39 Cent täglich, für die Entsorgung ihres Abwassers. Verschiedene Rahmenbedingungen führen jedoch dazu, dass sich die Kosten für den Bürger regional stark unterscheiden. Die Untersuchung ergab auch, dass die Gesamtinvestitionen der Abwasserentsorger im Jahr 2013 voraussichtlich 4,6 Milliarden Euro betragen werden. Ein erheblicher Anteil davon fließt in die regionale Wirtschaft. Das bedeutet, dass die zumeist in öffentlicher Organisationsform tätigen Abwasserbetriebe in Deutschland einen wichtigen Beitrag zu einem gleichbleibend hohen Auftrags- und Beschäftigungsniveau in der Branche, im Bausektor und der Zulieferindustrie leisten.

Zustand der Kanalisation in Deutschland

Rund ein Fünftel aller Abwasserkanalhaltungen in Deutschland weisen Schäden auf, die kurz- bis mittelfristig zu sanieren sind. Eine Daueraufgabe ist auch die Sanierung von Kanalschächten, etwa an Abdeckungen und Rahmen (zum Beispiel „klappernde Kanaldeckel“). Dies sind nur einige der Ergebnisse ihrer aktuellen Umfrage der DWA zum Zustand der Kanalisation in Deutschland, die in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt wurde.