Lernen Sie uns kennen
Die DWA setzt sich intensiv für die Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Wasserwirtschaft ein. Als politisch und wirtschaftlich unabhängige Organisation arbeitet sie fachlich auf den Gebieten Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall und Bodenschutz.
In Europa ist die DWA die mitgliederstärkste Vereinigung auf diesem Gebiet und nimmt durch ihre fachliche Kompetenz bezüglich Regelsetzung, Bildung und Information der Öffentlichkeit eine besondere Stellung ein. Die rund 14 000 Mitglieder repräsentieren die Fachleute und Führungskräfte aus Kommunen, Hochschulen, Ingenieurbüros, Behörden und Unternehmen.
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
Tel.: 02242 872 333
Fax: 02242 872 100
Mail: info@dwa.de
Zehn Ziele für Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und Lebensqualität
"Wassersicherheit entscheidet zunehmend mit über die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts. Ohne verlässliche Wasserverfügbarkeit gibt es weder eine wettbewerbsfähige Industrie noch klimaresiliente Städte und Regionen. Deutschland hat das Wissen, die Technologien und die Fachleute. Jetzt geht es darum, daraus Tempo zu machen“, so das Statement von der DWA-Vorständin Lisa Irwin-Broß.
Signal für die Zukunft
Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2033 richtet sich der Blick nach vorne. Den Fokus der kommenden Jahre legt sie auf die Weiterentwicklung der Gremien- und Regelwerksarbeit sowie auf neuen Formen des Wissenstransfers und der Vernetzung. Ziel ist es, Expertise schneller wirksam werden zu lassen und die Rolle der DWA als zentrale Plattform der Branche auszubauen.
Danke fürs Mitmachen
Länge: 600.000 km. Wiederbeschaffungswert: 1 Billion Euro. Gesundheits- und Seuchenschutz: zentraler Baustein. Bekanntheitsgrad: äußerst ausbaufähig. Das öffentliche Kanalisationsnetz zur Sammlung des Schmutz- und Niederschlagswassers ist der unbekannte Schatz unter der Erde. Das wollte die DWA mit ihrer Mitmach-Aktion Check-the-Deckel ändern und es haben grandios viel mitgemacht. Herzlichen Dank dafür!
Ab jetzt laufen die Planungen für den 19. Juni 2027.
Resiliente Wasserwirtschaft als Zukunftsaufgabe
Im Rahmen des DWA‑Dialogs zum Gewässerschutz wurde am 20. April 2026 in Berlin das DWA‑Politikmemorandum 2026 an Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie an das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) übergeben. Wasser ist Lebensgrundlage und strategische Ressource. Das Memorandum zeigt den dringenden politischen Handlungsbedarf für eine resiliente, sichere und zukunftsfähige Wasserwirtschaft auf. Im Fokus stehen die Anpassung an den Klimawandel, der Schutz von Gewässern vor Stoffeinträgen sowie verlässliche Investitions‑ und Finanzierungsrahmen für die wasserwirtschaftliche Infrastruktur.
Wasser ist Grundlage des Lebens. Umso wichtiger ist ein schonender Umgang mit dieser überlebenswichtigen Ressource, die weltweit zunehmend durch Klimakrise, Kampf um Trinkwasserversorgung, Umweltverschmutzung und Nutzungskonflikte bedroht ist. Wie das gelingen kann, will die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gemeinsam mit DWA und DVGW in der interaktiven Ausstellung „Mission Aqua“ vermitteln, die seit dem 16.4. in Osnabrück zum Besuch einlädt.
Zwei Sieger, ein großartiger zweiter Platz: am Weltwassertag zeichnete die DWA die Low-Budget-Renaturierung der Oberen Diemel und die Revitalisierung des Donauursprungs mit dem Gewässerentwicklungspreis 2026 aus. Der zweite Platz geht ins Eger- und Röslautal für den Verbund von Gewässer und Auen und die damit verbundene Steigerung der Artenvielfalt. „Die Siegerprojekte zeigen, was möglich ist, wenn Menschen sich engagieren. Sie verbinden den Schutz unserer Gewässer mit direktem Nutzen für die Gesellschaft und die Natur. Sie sind Leuchtturmprojekte und regen gleichzeitig zur Nachahmung an“, betont DWA-Vorständin Dr. Lisa Irwin-Broß.
Die DWA fordert in einem Schreiben ihres Präsidenten Prof. Uli Paetzel an Bundesumweltminister Carsten Schneider eine zehnjährige Fristverlängerung für die verpflichtende Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm. Warum dieser Schritt notwendig ist und weshalb der Schutz der First-Mover dabei eine zentrale Rolle spielt, erläutert Prof. Paetzel im Interview mit dem EUWID.
"Die wasserbewusste Stadtentwicklung ist kein Zusatz, sondern ein zentraler Baustein moderner Stadt- und Quartiersplanung“, betonte Lisa Irwin-Broß bei der Eröffnung des Parlamentarischen Abends "Wasserwirtschaft und Stadtentwicklung im Dialog". Alexander Bonde, Generalsekretär des Co-Gastgebers Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fügte hinzu: „Unsere Städte und Gemeinden können auch in einer Welt des Klimawandels lebenswert und klimaresilient sein, wenn wir den Weg gemeinsam weitergehen, mutig, innovativ und im Bewusstsein, dass Wasser der Schlüssel zu unserer gemeinsamen Zukunft ist“.
Wasser und Abwasser sind zentrale Bausteine der Daseinsvorsorge, Wasser und Abwasser sind unersetzliche Produktionsfaktoren und elementar für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft dokumentiert das hohe Niveau und die Innovationsfähigkeit der Branche. Die führenden Verbände der Wasserwirtschaft haben das Branchenbild gemeinsam weiter entwickelt und Anfang Januar Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, übergeben.
Der aktuelle Leistungsnachweis zeigt erneut die hervorragende Arbeit des Betriebspersonals. Zudem wird analysiert, wie gut Stickstoff-Daten als Grundlage für die Bewertung des Gesamtstickstoffs (GesN) im Hinblick auf die Anforderungen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) geeignet sind.
Die DWA fordert in ihrem neuen Positionspapier die vollständige Übernahme der in KARL geforderten Methodik in deutsches Recht ohne zusätzliche Bürokratie. Die bislang in Deutschland praktizierte qualifizierte Stichprobe bzw. 2h-Mischprobe ist europarechtlich nicht vorgesehen, führt zu erheblichen Nachteilen und sollte daher abgeschafft werden.
Neben einem aktiven Klimaschutz sind dringend mehr Maßnahmen erforderlich, um nachteilige Klimawandelfolgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft abzumildern und wo möglich zu verhindern. Dabei bilden Maßnahmen für einen naturnahen bzw. ausgeglichenen Wasserhaushalt den wesentlichen Kern.
Der Klimawandel ist in Deutschland spür- und messbar. Starkregen, Trockenheit und Hitze verursachen jährlich Schäden in Milliardenhöhe und gefährden menschliches Leben. In ihrer Presseinformation fordern die Mitglieder der Allianz Gemeinsam für eine wasserbewusste Stadtentwicklung: „Die Klimaanpassung muss nach Artikel 91 a als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankert werden“.
Abwasser hat das Potenzial, 5 bis 10% des Wärmebedarfs von Gebäuden in Deutschland zu decken und kann somit erheblich zu einer klimaschonenden Wärmeversorgung beitragen. Auch gemäß dem Wärmeplanungsgesetz ist die Abwasserwärme als erneuerbare Wärmequelle zu berücksichtigen. DWA und VKU geben mit der gemeinsamen Broschüre zur Abwasserwärmenutzung ein Hilfestellung.
In Deutschland sind bereits 50 Anlagen zur weitergehenden Abwasserbehandlung zur Elimination anthropogener Spurenstoffe umgesetzt und ca. 100 weitere sind in Bau oder in Planung. Einen Übersicht nach Anlagengröße, Lage, Verfahren etc. der Anlagen in Betrieb finden sich auf der interaktiven Karte wieder.
Die Wasserwirtschaft steht wie viele andere Branchen vor einem großen Problem: dem Fachkräftemangel. Junge Fachkundige können als Mitglied unser großes Expertennetzwerk für ein optimalen Start ins Berufsleben nutzen
Werden Sie Teil unseres starken Netzwerks
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall ist der technisch-wissenschaftliche Fachverband, der die Fach- und Führungskräfte der Wasser- und Abfallwirtschaft vereint.
Werden Sie ein Teil davon und helfen Sie uns, die Branche mitzugestalten!
Die DWA bezieht Stellung zu wichtigen Themen aus den Bereichen Wasser- und Abfallwirtschaft mit ihrem DWA-Politikmemorandum. Es wird fachlich ergänzt durch die DWA-Positionspapiere sowie durch das neu geschaffene Politikmemorandum online.
Tagesaktuelle News aus den Arbeitsgebieten der DWA finden Sie im Nachrichtenportal GFA-News.
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