Dürre und Trockenheit, häufig verbunden mit großer Hitze, beeinträchtigen Wasserressourcen, Ökosysteme, Biodiversität und verschiedene Nutzungen. Längere Trockenperioden können die Trinkwasserversorgung, Landwirtschaft, Industrie, Energieversorgung und Binnenschifffahrt belasten sowie die Wasserqualität verschlechtern und Bauwerke und Infrastruktur schädigen. Zugleich erhöhen klimawandelbedingte Veränderungen den Anpassungsdruck. Ein ausgeglichener Landschaftswasserhaushalt mit mehr pflanzenverfügbarem Wasser im Boden, mehr Rückhalt in der Fläche und weniger Abfluss ist daher für die Vorsorge gegen Trockenheit und Dürre von zentraler Bedeutung. Die DWA setzt neben aktivem Klimaschutz insbesondere auf naturbasierte Lösungen, die den Wasserrückhalt stärken, die Infiltration und Speicherung im Boden verbessern und die Grundwasserneubildung fördern. Dazu gehören eine angepasste Flächennutzung, weniger Bodenversiegelung, die Stärkung von Gewässern und Auen, ein nachhaltiges Bodenmanagement sowie die Sicherung der Trinkwasserversorgung und eine geeignete Wasserwiederverwendung. Technische Maßnahmen und Wasserspeicher sollen dort ergänzen, wo natürliche Potenziale nicht ausreichen. Zudem sind geeignete rechtliche, finanzielle und planerische Rahmenbedingungen erforderlich, damit Klimaanpassungsmaßnahmen wirksam umgesetzt werden können.
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