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DWA-Position zur umweltschonenden Landwirtschaft

Agrarwende für mehr Ressourcen- und Gewässerschutz

Die Landwirtschaft steht vor der Herausforderung, die Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen und zugleich wachsenden Anforderungen an Umwelt-, Boden-, Gewässer- und Klimaschutz gerecht zu werden. Klimawandel, Wasserknappheit, Nährstoffeinträge, Pflanzenschutzmittel, Bodenerosion und Biodiversitätsverluste verschärfen den Handlungsdruck. Nach Auffassung der DWA tragen bestehende agrarpolitische Rahmenbedingungen bislang nicht ausreichend dazu bei, Belastungen für Wasser und Umwelt wirksam zu verringern. Zudem werden die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie in vielen Bereichen weiterhin verfehlt.

Mit ihrer DWA-Position fordert die DWA eine Agrarwende hin zu einer ressourcen-, gewässer-, boden- und klimaschonenden Landwirtschaft. Zentrale Handlungsfelder sind die Verringerung von Nährstoffüberschüssen, eine stärkere Flächenbindung der Tierhaltung, die Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln, die Förderung des ökologischen Landbaus sowie eine effizientere Wassernutzung einschließlich Wasserwiederverwendung. Darüber hinaus spricht sich die DWA für bodenschonende Bewirtschaftungsformen, den Schutz von Mooren und Grünland sowie eine Ausrichtung der Agrarförderung an nachweisbaren Umweltleistungen aus.