0

DWA-Position zur Vorsorge bei Hochwasser und Sturzfluten

Klimaanpassung und integriertes Risikomanagement

Die Folgen des Klimawandels führen nach Einschätzung von Wissenschaft und Forschung zu häufigeren und intensiveren Starkregenereignissen sowie zu einer Zunahme von Hochwasser und lokalen Sturzfluten. Die Überflutungen der vergangenen Jahre mit hohen Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und Umwelt verdeutlichen den steigenden Handlungsdruck. Besonders relevant ist das Zusammenspiel von urbanen Räumen und ihrem Umland sowie die Begrenztheit technischer Schutzmaßnahmen bei Extremereignissen.

Die DWA setzt sich für eine klimafeste Überflutungsvorsorge ein, die Hochwasser- und Starkregenrisikomanagement gemeinsam betrachtet und in Planung, Vorsorge und Katastrophenschutz integriert. Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen flächendeckende Risikobewertungen, eine verbesserte Risikokommunikation und Frühwarnung, die klimaresiliente Entwicklung kritischer Infrastruktur sowie eine stärkere Verankerung der Vorsorge in Raumplanung und Flächenmanagement. Darüber hinaus fordert die DWA geeignete Rahmenbedingungen für naturnahe und technische Schutzmaßnahmen, einen resilienten Wiederaufbau sowie eine bessere personelle und organisatorische Ausstattung von Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz.