Hennef. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) stärkt ihre Stabsstelle Politik. Ab dem 1. Mai konzentriert sich Christoph Leptien vollständig auf die Weiterentwicklung der Politikberatung der DWA. Damit trägt die DWA der deutlich gewachsenen Bedeutung politischer Arbeit für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall Rechnung. „Politik entscheidet heute schneller und sichtbarer – die DWA bringt ihre fachliche Expertise gezielt, verlässlich und frühzeitig ein. Wir freuen uns, dass Christoph Leptien sich zukünftig mit seiner gesamten Arbeitskraft für die Politikberatung der DWA engagieren wird. Mit Christoph Leptien ist die DWA im Bereich Politik sehr gut aufgestellt, sagt DWA-Vorständin Dr. Lisa Irwin-Broß.
Wachsende Nachfrage nach DWA-Expertise
Die DWA ist das Wissenszentrum zu allen Fragen der Wasserwirtschaft in Deutschland. Die Sichtbarkeit der DWA ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Politik, Verwaltung und Medien fragen die fachliche Expertise der Vereinigung verstärkt nach. Die Anforderungen an die politische Arbeit der DWA hat deutlich zugenommen. Ehrenamtlich Engagierte und Mitglieder benötigen schneller und präziser Informationen zu politischen Vorhaben. Die Reaktionszeiten in politischen Debatten verkürzen sich stetig, auch durch soziale Medien. Die DWA reagiert darauf mit einer gestärkten Struktur und klaren Verantwortlichkeiten.
In den nächsten Jahren werden zentrale Weichen für die Zukunft der Wasserwirtschaft gestellt. Besonders im Fokus stehen die Umsetzung der novellierten Kommunalabwasserrichtlinie (KARL), der Nationalen Wasserstrategie sowie die wasserwirtschaftliche Klimaanpassung in Deutschland.
Auch auf europäischer Ebene hat die politische Arbeit deutlich an Umfang gewonnen. Das European Policy Committee der European Water Association (EWA) ist aktiver denn je. Die DWA bringt sich dort intensiv ein und stärkt ihre Vertretung.
Diese Themen erfordern eine enge Begleitung politischer Prozesse und eine klare fachliche Positionierung. Die Aufwertung der DWA-Stabsstelle Politik schafft die notwendigen Kapazitäten, um die Interessen der Wasserwirtschaft zum Nutzen der Umwelt, der Gesellschaft und des Wirtschaftsstandortes Deutschland auch in den kommenden Jahren zu vertreten.
Klare Zuständigkeit für Politikberatung
Christoph Leptien leitete bislang neben der Stabsstelle Politik auch das Team Wirtschaft, Recht und TSM (Technisches Sicherheitsmanagement), zudem hatte er die stellvertretende Leitung und seit Anfang 2026 kommissarische Leitung der DWA-Fachabteilung Wasser und Abfallwirtschaft inne. Mit der Neuausrichtung konzentriert er seine Arbeit nun vollständig auf die Politikberatung. Mit der Aufwertung der Stabsstelle Politik setzt die DWA ein klares Zeichen. Wasserwirtschaft braucht eine starke Stimme in der Politik – fachlich fundiert, gut vernetzt und handlungsfähig.
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