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Berichte von vergangenen Stammtischen der Jungen DWA

Stammtisch Chemnitz

© JDWA

Das Jahr 2026 vergeht wie im Flug. Umso schöner ist es, bereits auf zwei spannende und abwechslungsreiche JDWA-Stammtische zurückzublicken, die uns sowohl faszinierende Einblicke in die Welt der modernen Messtechnik als auch in ein innovatives Verfahren zur Phosphorrückgewinnung ermöglicht haben.

Den Auftakt machte am 15.01.2026 ein Besuch bei Endress+Hauser Conducta Waldheim. Gemeinsam gingen wir der Frage nach, wie moderne Messgeräte funktionieren und wie die für die Abwasseranalytik unverzichtbaren Sensoren hergestellt werden. Dank Herrn Czubayko erhielten wir eine anschauliche Einführung in die Welt der Messtechnik und konnten unser Wissen rund um die Erfassung wichtiger Wasserparameter erweitern.

Besonders beeindruckend war die Möglichkeit, nicht nur die Funktionsweise der Sensoren theoretisch kennenzulernen, sondern auch die Fertigung direkt vor Ort zu besichtigen. Die Einblicke in die einzelnen Produktionsschritte verdeutlichten eindrucksvoll, welcher technische Aufwand, welches handwerkliche Können und welches Know-how hinter hochpräziser Messtechnik steht.

Der zweite Stammtisch führte uns am 28.05.2026 nach Freiberg zur Firma PARFORCE Engineering & Consulting GmbH. Dort widmeten wir uns einem aktuellen Thema der Abwasserwirtschaft: der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm. In einem interessanten Vortrag von Herrn Fröhlich und Herrn Lohmeier wurde uns das von Parforce entwickelte Verfahren zur Rückgewinnung des wertvollen Rohstoffs Phosphor ausführlich vorgestellt.

Anschließend erhielten wir im Labor umfassende Einblicke in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Unternehmens. Anhand verschiedener Entwicklungsstufen des Verfahrens wurde nachvollziehbar gezeigt, wie aus einer innovativen Idee Schritt für Schritt eine großtechnische Technologie entsteht. Dadurch konnten wir nicht nur die theoretischen Grundlagen kennenlernen, sondern auch die Herausforderungen und Potenziale der Phosphorrückgewinnung nachvollziehen.

Beide Veranstaltungen waren geprägt von spannenden Vorträgen, praxisnahen Einblicken und offenen Diskussionen. Sie boten die Möglichkeit, neue Perspektiven kennenzulernen, aktuelle Entwicklungen der Branche besser zu verstehen und den eigenen fachlichen Horizont zu erweitern.

Mindestens genauso wichtig wie die fachlichen Inhalte war jedoch der persönliche Austausch im Anschluss. In angenehmer Atmosphäre konnten bestehende Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden. Genau diese Kombination aus Wissenstransfer, Praxisbezug und Vernetzung macht die Junge DWA aus und sorgt nach jedem Stammtisch erneut für die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.

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