DWA-Gewässerentwicklungspreis

Das Bild zeigt ein Gewässer in den Alpen

Der DWA-Gewässerentwicklungspreis wird vergeben für vorbildlich durchgeführte Maßnahmen zur Erhaltung bzw. zur naturnahen Gestaltung und Entwicklung von Gewässern. Die Gewässerentwicklung in diesem Sinne umfasst alle Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die wasserwirtschaftliche und ökologische Funktionsfähigkeit und das innerstädtische/innerörtliche Erscheinungsbild sowie den Erlebniswert der Gewässer zu erhalten und nachhaltig zu entwickeln und zu verbessern.

Ausschreibung 2019

Nach der vierten Vergabe in 2016 soll der DWA-Gewässerentwicklungspreis in 2019 erneut vergeben werden. Ausgezeichnet werden vorbildlich durchgeführte Maßnahmen zur Erhaltung, naturnahen Gestaltung und Entwicklung von Gewässern insbesondere im urbanen Bereich.

Die Gewässerentwicklung in diesem Sinne umfasst alle Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die wasserwirtschaftliche und ökologische Funktionsfähigkeit, das innerstädtische/innerörtliche Erscheinungsbild, den Erlebniswert der Gewässer zu erhalten und nachhaltig zu entwickeln sowie zu verbessern.

Der Gewässerentwicklungspreis wird in Form eines Findlings mit einer Ehrentafel vergeben. Zusätzlich können Belobigungen ausgesprochen werden. Der Preis wird aufgrund von Vorschlägen oder Bewerbungen verliehen.

Der DWA-Gewässerentwicklungspreis wurde im Jahr 2016 an die Stadt Bad Dürkheim für Ihr Projekt „Offenlegung und Renaturierung der Isenach“ verliehen. Dieses große Projekt hat neben der naturnahen Gestaltung der Isenach im Kurpark der Stadt ebenfalls mit der Berücksichtigung der Bürgerbelange und ihrer aktiven Einbindungen beeindruckt.

Das notwendige Formular zur Bewerbung können Sie direkt hier downloaden oder bei Frau Aschenbrenner (aschenbrenner@dwa.de) in der DWA-Bundesgeschäftsstelle anfordern.

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2018. Der Preisträger wird anlässlich des „Tag des Wassers“ 2019 verkündet.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

DWA
Anne Maria Aschenbrenner
Gewässerentwicklungspreis 2019
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef

Preisträger

2016 Stadt Bad Dürkheim

Hörderbach Dortmund

Der DWA-Gewässerentwicklungspreis 2016 wurde an das Projekt "Offenlegung und Renaturierung der Isenach" der Stadt Bad Dürkheim vergeben. Sowohl die naturnahe Gestaltung der Isenach im Kurpark als auch die Berücksichtigung der Bürgerbelange und die aktive Einbindung stachen bei diesem Projekt besonders hervor. 

2013 Stadt Dortmund

Hörderbach Dortmund

Der DWA-Gewässerentwicklungspreis 2013 wurde an das Projekt "Obere Emscher mit dem Ensemble Hörder Bach, Hochwasserrückhaltebecken Nagelpöttchen und Phoenix-See" der Stadt Dortmund in Zusammenarbeit mit Emschergenossenschaft/Lippeverband vergeben. Sowohl die Anforderungen an die naturnahe Gestaltung, als auch die Bedürfnisse der Bevölkerung durch Schaffung naturnaher Freizeitgebiete im innerstädtischen Bereich bzw. im Bereich infrastruktureller Fixpunkte wurden dabei in außergewöhnlicher Weise berücksichtigt. 

2010 Stadt Schwarzenberg

Renaturisierte Mittweida

Zum zweiten Mal wurde der DWA-Gewässerentwicklungspreis 2010 vergeben. Preisträger war das Projekt zur Renaturierung und zum Hochwasserschutz an der Großen Mittweida in Schwarzenberg (Sachsen). Angrenzende Wohngebiete der Stadt Schwarzenberg wurden früher von der Großen Mittweida aufgrund ungünstiger morphologischer Verhältnisse regelmäßig durch Hochwasserereignisse großflächig überflutet.

 

2007 Stadt München

Renaturisierte Isar

Zum ersten Mal wurde der DWA-Gewässerentwicklungspreis 2007 an das Wasserwirtschaftsamt München und die Stadt München für das Gemeinschaftsprojekt „Isar-Plan“.als herausragendes Beispiel für die Gestaltung und Entwicklung eines Stadtflusses. Nach umfangreichen Grundlagenermittlungen und hydrologischen Berechnungen wurde das Gewässerbette der Isar großzügig aufgeweitet. Durch die Aufweitung des Flussbettes wurde der Hochwasserdurchfluss verbessert sowie Platz für Entwicklungs- und Gestaltungsmaßnahmen im Fluss und an seinen Ufern geschaffen. Flache Ufer, vorgelagerte Kiesbänke, Kiesinseln und flache Rampen aus Steinblöcken und -riegeln mit zwischengelagerten Becken verleihen der Isar wieder ein naturnahes Erscheinungsbild.