Covid-19-Pandemie: Sicheres Arbeiten an Abwasserleitungen

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Bonn/Sankt Augustin/Hennef. In den vergangenen Tagen wurden immer neue Fragen zu einer möglichen Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 gestellt. Verständlicherweise wurde auch gefragt, wie sicher es ist, während der Covid-19-Pandemie Arbeiten an Abwasserleitungen durchzuführen. Die DWA – Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V., der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V. und der ZVSHK – Zentralverband Sanitär Heizung Klima haben dazu eine gemeinsame Verbändeempfehlung erarbeitet.

Nach aktuellem Kenntnisstand werden Corona-Viren durch Tröpfcheninfektion übertragen. Inwiefern Abwasser infektiös sein kann, hängt stark von der Überlebensfähigkeit der Krankheitserreger ab. Dazu gibt es leider im Falle des Erregers SARS-CoV-2 noch nicht genügend Informationen. Allerdings ist im Abwasser generell eine Vielzahl von Keimen und Krankheitserregern enthalten. Das erfordert schon im Regelfall eine besondere Vorsicht.

Nach allen derzeit den Verbänden DWA, BTGA und ZVSHK vorliegenden Informationen besteht kein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem neuen Corona-Virus, wenn die gängigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden: Dazu zählen das Tragen von Schutzbekleidung und häufiges Händewaschen. Außerdem sollte der Hautkontakt mit Abwasser oder das Verschlucken von Abwasser komplett vermieden werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der DWA-Homepage: https://de.dwa.de/de/corona-virus.html

Pressekontakte:

Stefan Bröker
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V
Tel. 02242 872-105
broeker@dwa.de
www.dwa.de

Jörn Adler
Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V
Tel. 0172 3929058
adler@btga.de
www.btga.de

Frank Ebisch
Zentralverband Sanitär Heizung Klima
Tel. 0151 24156979
f.ebisch@zvshk.de
www.zvshk.de

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