DWA-Dialog Berlin 2019: „Vernetzen. Verstehen. Verantworten.“

Wasserfachleute nehmen das Klima ins Visier

Hennef. Das Gespräch und der fachliche Austausch bestimmen den DWA-Dialog Berlin 2019, zu dem sich die Wasserwelt am 23. und 24. September 2019 in der Bundeshauptstadt trifft. Die ehemalige DWA-Bundestagung stellt in diesem Jahr den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) verspricht aber auch darüber hinaus ein zukunftsorientiertes und innovatives Programm. „Vernetzen. Verstehen. Verantworten.“, so lautet das Motto der Tagung, die die Fach- und Führungskräfte der deutschen Wasserwirtschaft zusammenbringt. „Der Austausch von Erfahrungen hilft, sich gegenseitig zu verstehen und fördert damit zugleich ein verantwortliches Handeln“, erläutert DWA-Bundesgeschäftsführer Johannes Lohaus den Leitsatz des Dialogs, der sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung zieht.

Wissenschaft, Politik und Praxis an einem Tisch

Der DWA-Dialog Berlin beginnt mit einem Festvortrag von Dr. Andreas Becker, Leiter des Weltzentrums für Niederschlagsklimatologie, der sich mit dem Klimawandel und den Wetterereignissen des vergangenen Jahres befasst. Wie dichtbesiedelte Räume mit den Wetterextremen umgehen und was die derzeit viel diskutierten „Sponge Cities“ zur Bewältigung der Probleme beitragen können, sind weitere Themen zu diesem Aspekt.

Eine Podiumsdiskussion zur „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“, kurz DAS, gibt der Politik Gelegenheit, sich zur Materie zu äußern. Dr. Lukas Köhler, Bundestagsabgeordneter der FDP und Michael Thews, sein Pendant bei den Sozialdemokraten, diskutieren mit Dr. Regina Dube vom Bundesumweltministerium, B. Eng. Larissa von Marschall als Vertreterin des DWA-Nachwuchses „Junge DWA“ und Professor Dr. Uli Paetzel, DWA-Präsident und Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft/Lippeverband. Paetzel übernimmt zudem das Eingangsstatement in die Runde, in welchem er die Position der DWA zur Klimaanpassung erläutert.

Die jungen DWA-Mitglieder beschäftigen sich im Anschluss an die Podiumsdiskussion beim „Junge DWA-Slam“ unter der Überschrift „Prima Klima – wie sehen wir das?“ ebenfalls mit der Thematik.

Fachthemen und DWA-Angebot

Über neueste Entwicklungen in der Wasserwirtschaft diskutieren Vertreter aus Industrie, Wasserbetrieben und Wissenschaft im Block „Innovationen – von der Forschung in die Praxis“. Den Einführungsvortrag hält Professor Knut Blind, Fachgebiet Innovationsökonomie der Technischen Universität Berlin. Ein weiterer Schwerpunkt hat den Stakeholder-Dialog „Spurenstoffstrategie des Bundes“ im Fokus. Die politisch-rechtliche und die technisch-naturwissenschaftliche Sicht auf Spurenstoffe, Mikroplastik und Antibiotika werden betrachtet. Unter der Überschrift „Digitale Welt“ berichten DWA-Repräsentantinnen und -Repräsentanten über die Digitalisierung aus Perspektive der Fachgremien. Ein weiterer Teil des DWA-Dialogs Berlin widmet sich der Nachwuchsförderung und der Berufsbildung.

Netzwerk, Fachausstellung, Anmeldung

Der DWA-Dialog Berlin beginnt am Montag um 14.00 Uhr und endet am Dienstagnachmittag mit der 72. Mitgliederversammlung der DWA. Parallel zur Tagung präsentieren ausgewählte Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen für die Branche.

Im Anschluss an den ersten Veranstaltungstag findet ein Get-Together mit Imbiss statt. Ab 20.00 Uhr können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im nahe gelegenen Restaurant Nolle ihre Gespräche fortsetzen.

Die Teilnahme am DWA-Dialog Berlin kostet 520 Euro, DWA-Mitglieder zahlen 430 Euro, Pensionäre 120 Euro sowie Mitglieder bis 35 Jahre 60 Euro.

Veranstaltungsort ist das Hotel Maritim proArte, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin. Das Tagungsprogramm sowie weiterführende Informationen können unter www.dwa.de/dialog-berlin abgerufen werden.

Kontakt: Barbara Sundermeyer-Kirstein, Telefon: 02242 872-181, E-Mail: sundermeyer-kirstein@dwa.de.

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