Zweites Innovationsforum Wasserwirtschaft

DWA, BMBF und DBU fördern Transfer zwischen Wissenschaft und betrieblicher Praxis

Hennef. Unter dem Motto „Aus der Forschung in die Praxis“ lädt die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Führungskräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen zum zweiten „Innovationsforum Wasserwirtschaft“ ein. Ziel der Veranstaltung am 10. und 11. Oktober 2011 in Osnabrück ist es, wasserwirtschaftlich relevante Forschungsergebnisse systematisch und praxisnah aufzubereiten und in wasserwirtschaftlichen Betrieben zu verbreiten. Außerdem werden neue Forschungsschwerpunkte vorgestellt und diskutiert.

Beide Seiten profitieren: Betriebe und Forschung

Das Innovationsforum Wasserwirtschaft will dazu beitragen, den aktuellen technischen Stand im Arbeitsalltag umzusetzen. Damit soll der Umweltschutz gefördert und für die Betriebe ein Beitrag zur Einsparung von Kosten geleistet werden. Für die Forschungsverantwortlichen bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Anregungen für neue Forschungsaufgaben von Unternehmensseite zu erhalten.

DWA: Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis

Mit dem Innovationsforum Wasserwirtschaft sollen die Strukturen der drei Partner für eine nachhaltige Wasserwirtschaft genutzt werden. Als technisch-wissenschaftlicher Fachverband mit rund 14.000 Mitgliedern übernimmt die DWA die Aufgabe, zwischen Forschung und Praxis zu vermitteln. Mit ihrem Bildungsangebot erreicht die DWA pro Jahr rund 35.000 Wasserfachleute und bringt sie mit ihren Schulungen auf den neuesten technisch-wissenschaftlichen Stand.

Anmeldung

Das Innovationsforum Wasserwirtschaft findet einmal jährlich an unterschiedlichen Veranstaltungsorten statt. In geraden Jahren werden im Rahmen der Fachmesse IFAT ENTSORGA die internationalen Forschungsthemen und -ergebnisse in München vorgestellt. Die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm sowie die Anpassung der Kläranlagendimensionierung an veränderte Klimazonen werden Schwerpunkt auf der kommenden IFAT ENTSORGA vom 7. bis 11. Mai 2012 sein.

Die nationalen Themen werden in ungeraden Jahren im Wechsel bei der DBU in Osnabrück oder beim BMBF in Bonn präsentiert.

Tagungsort 2011 ist das Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 50 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort bis spätestens zum 30. September 2011 über das ZUK der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unter www.dbu.de möglich.

Zurück