Risiken abschätzen, Störungen erkennen

DWA schult Landwirte für den Betrieb von Biogasanlagen

Hennef. Die Vergärung organischer Abfälle zählt zu den wichtigsten Techniken für die Erzeugung von Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien. Beim Betrieb von Biogasanlagen entstehen wassergefährdende Stoffe und brennbare Gase. Störungen, aber auch eine falsche Handhabung erhöhen die Explosionsgefahr. Um Biogasanlagen risikolos und rechtssicher zu betreiben, müssen potenzielle Gefahrenfelder bekannt sein.

Das Seminar „Anlagensicherheit von Biogasanlagen – Betreiberqualifikation“ der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) richtet sich speziell an Landwirte, die sich über Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und ihre Pflichten als Betreiber einer Biogasanlage informieren sowie in rechtlichen Fragen fit machen möchten. Die zweitägige Schulung, die mit einer Prüfung abgeschlossen wird, vermittelt die wichtigsten sicherheitstechnischen Regeln, ergänzt um Praxisbeispiele. Der Besuch einer Biogasanlage bietet zudem die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Betreiber.

Die Veranstaltung befasst sich mit diesen Inhalten:

• Genehmigungsrecht
• Anlagenbau und –betrieb
• Sicheres Arbeiten
• Explosionsschutz
• Dokumentationspflichten
• Prüfpflichten
• Schadensmanagement
• Kontrolle und Wartung
• Best-Practice-Beispiele

 

Die DWA richtet die Veranstaltung aus. Die Inhalte und Prüfungsfragen wurden gemeinsam mit dem Fachverband Biogas und dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs e. V. (DVGW) entwickelt.

Das Seminar wird in diesem Jahr zweimal angeboten:

19. und 20. November in Georgsmarienhütte
25. und 26. November in Baden-Baden

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 530 Euro, DWA-Mitglieder zahlen 450 Euro. Informationen und Anmeldung über Doris Herweg, Telefon: 02242 872-236, E-Mail: herweg@dwa.de oder unter www.dwa.de.

Zurück