Starkregen, Sturzfluten und die Folgen

DWA/BWK-Themenband zur kommunalen Überflutungsvorsorge

Hennef. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft e. V. (DWA) und der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. (BWK) haben einen neuen Themenband herausgegeben, der Überflutungsrisiken durch Starkregen benennt und für Kommunen wie Privathaushalte vorsorgende Maßnahmen anbietet. Der im August erschienene Band T 1/2013 „Starkregen und urbane Sturzfluten – Praxisleitfaden zur Überflutungsvorsorge“ erläutert Vorgehensweisen zur Gefährdungsabschätzung und Risikobewertung und stellt Handlungsschemata vor, die die Überflutungsvorsorge als kommunale Gemeinschaftsaufgabe charakterisieren.

In der Vergangenheit sind in der kommunalen Infrastrukturplanung Überflutungsrisiken durch seltene und außergewöhnliche Starkregen zumeist nicht berücksichtigt worden. Das galt für die Entwässerungsplanung ebenso wie für die Bauleit- und die Straßenplanung. Die Starkniederschläge der letzten Jahre, die wiederholt schwere Überschwemmungen mit enormen Sachschäden verursacht und zum Teil auch Menschenleben gekostet haben, haben jedoch zu veränderten Einschätzungen geführt.

Die Sicherstellung eines angemessenen Überflutungsschutzes obliegt zwar in erster Linie dem Betreiber der Entwässerungssysteme. Das in diesem Bereich erreichbare Schutzniveau ist jedoch begrenzt. Bei besonders starken Regenereignissen bleibt ein Risiko von Überlastungen der Kanalisation. Wie die hiermit verbundenen Folgen dennoch gemindert werden können, ist Thema der vorgelegten Publikation.

Der Themenband ist über die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA), Telefon: 02242/872-333, E-Mail: info@dwa.de oder unter www.dwa.de/shop zu erwerben. Er umfasst 61 Seiten und kostet 55 Euro. DWA/BWK-Mitglieder zahlen 44 Euro. Die pdf-Version der Publikation ist für den gleichen Preis zu beziehen.

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