CoroMoni

 

In dem Projekt CoroMoni geht es Aufbau einer Kommuni-kationsplattform zum Thema „Abwassermonitoring zur Bestimmung des SARS-CoV-2-Infektionsgrades der Bevölkerung“ zur Vernetzung der Forschungsakteure in                                                               Deutschland

Seit fast einem Jahr beherrscht die Corona-Pandemie unser Leben. Schon früh wurde bekannt, dass das Virus mit dem Stuhl des Menschen ausgeschieden wird und so in das Abwasser gelangt. Dort ist es zwar nicht lebensfähig, aber die Erbinformation des Virus lässt sich im Abwasser schon vor Ausbruch einer Infektionswelle nachweisen. Mehrere Forschungsgruppen in Deutschland und im Ausland arbeiten daher an der Entwicklung eines Systems, das sich diesen Effekt zu Nutze macht. Dem Virus einen Schritt voraus zu sein, bedeutet, Hotspot-Regionen frühzeitig zu identifizieren, Virus-Mutationen vor einer massiven Ausbreitung aufzuspüren und die Wirkung von Lockdown-Maßnahmen schneller einschätzen zu können. Einige Forschungsgruppen haben bereits vielversprechende Ergebnisse erzielt. Um Synergien zu nutzen und gewonnene Erfahrungen frühzeitig auszutauschen, sorgt die DWA im Auftrag des BMBF für die Vernetzung aller Forschungsakteure.

Der Aufbau der Kommunikation zwischen den Forschungsakteure aus Deutschland und angrenzenden europäischen Ländern

  • Videokonferenzen
  • Gründung von Arbeitsgruppen
  • Erstellung von Projektsteckbriefen
  • Nutzung einer gemeinsamen Online-Plattform

Die DWA kann sich eine langfristige Rolle vorstellen, die sie als Kompetenzzentrum Abwassermonitoring wahrnimmt und die folgende Aufgaben einschließt:

  • Beratung und Information der Kommunen, die an Abwassermonitoring von SARS-CoV-2 teilnehmen sollen;
  • Beratung und Information von Großbetrieben.
  • Leitlinien bzw. Regelungen zum gesamten Workflow des Abwassermonitorings, angefangen bei der Probenahme bis hin zur Auswertung, Normalisierung und Darstellung der Daten – Erstellung und regelmäßige Aktualisierung als Bestandteil des DWA-Regelwerkes;
  • Schulungen von Betriebspersonal zur Probennahme, Probenkonfektionierung, zu den Transportbedingungen und ggf. Probenvorbereitung und Analytik – je nachdem wie weit die Arbeiten auf den Kläranlagen selbst übernommen werden;
  • Zentrale Datenhaltung und Definition der Datenanforderungen.