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Stammtische

Junge Fachkräfte vernetzen, Wissen austauschen und gesellig beisammen sein.

Finde den Stammtisch der zu dir passt!

Infomaterial DWA Grafik

Einladungen und Informationen

Termine und Einladungen werden an persönliche JDWA Mitglieder über die Mitgliederinformation (Rundmail), den JDWA-Mitgliederbereich (DWAdirekt) und dem Rocket.Chat verschickt.

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Regionaler Stammtisch

Die Junge DWA bietet deutschlandweite regionale Stammtische, die von ihren Stammtischleitenden vor Ort organisiert werden.

Neben der regionalen Vernetzung steht auch der Wissenserwerb durch Exkursionen und die Vorstellung verschiedener regionaler Akteure der Wasserwirtschaft im Mittelpunkt der Treffen.

In der Regel finden die Stammtische innerhalb eines 30 km um den Standort statt. Ein paar Stammtische bieten Exkursionen zu entfernteren Orten an.

Welche Standorte es gibt und welche Exkursionsraum sie abdecken, kannst du aus der nachfolgenden Karte entnehmen.

Ansprechpartner/in
Circle Stammtische

Termine

Regionaler Stammtisch Berlin-Brandenburg, 23. April 2026, 17:00 Uhr

Zielgruppe

Interessierte, Auszubildende, Studierende und Beschäftigte der Wasser-und Abfallbranche bis 36 Jahre

Programm

Besichtigung Wasserwerk Stolpe der Berliner Wasserbetriebe

Treffpunkt: Schwarzer Weg, 16761 Hennigsdorf
 

Anmeldung erforderlich (max. 30 Personen): berlin@junge-dwa.de

 

Regionaler Stammtisch Dresden, 6. Mai 2026, 14:00 Uhr

Besichtigung des Pumpspeicherwerkes Niederwartha

Zielgruppe

Interessierte, Auszubildende, Studierende und Beschäftigte der Wasser-und Abfallbranche bis 36 Jahre

Programm
  • Begrüßung
  • Besichtigung
  • Fragerunde und fachlicher Austausch
  • Gemeinsamer Abend im Anschluss
Treffpunkt: AmFährhaus 4, 01156Dresden
 
 

Anmeldung bis zum 30.04.: dresden@junge-dwa.de

 

Regionaler Stammtisch Ruhrgebiet, 20 Mai 2026, 15:00 Uhr

Besichtigung der MKVA-Anlage in Krefeld

Zielgruppe

Interessierte, Auszubildende, Studierende und Beschäftigte der Wasser-und Abfallbranche bis 36 Jahre

Programm
  • Begrüßung
  • Führung durch die Müll-und Klärschlammverbrennungsanlage der EGK Krefeld
  • Fragerunde und fachlicher Austausch
  • Gemeinsames Abendessen im Anschluss

Für die Besichtigung sind Sicherheitsschuhe mitzubringen. Falls ihr keine habt, gebt dies bitte bei der Anmeldung an.

Treffpunkt: Parkplatz der EGK Krefeld, Parkstraße 250, 47829 Krefeld
 
 

Anmeldung: ruhrgebiet@junge-dwa.de

 

Unsere Stammtische deutschlandweit

Stammtisch Aachen

Sonja Winandi

Stammtisch Berlin

Anke Soppert
Sophia Nerrether

Stammtisch Braunschweig / Hannover

Bastian Bold

Stammtisch Chemnitz

Marthe Röstel

Stammtisch Dresden

Anna Girol
Christiane Böhmer
Johannes Kühnel

Stammtisch Ostwestfalen

Eva Marie Jordan
Daniel Santüns
Enes Kilic

Stammtisch Ruhrgebiet

Tabea Deysenroth
Johannes  Gehrmann
Enes Kilic

Stammtisch Rhein/Main

Senta Möbus,
Anne-Sophie Fölster

Stammtisch Kaiserslautern

Verena Hilgenfeldt

Stammtisch Freiburg

Lisa Krichner

Stammtisch Gießen

Marc Franke
Philipp Ficht

Stammtisch Karlsruhe

Jens Jensen
Katharina Röseler

Stammtisch Kassel

Miriam Thelen

Stammtisch Koblenz

Attaallah Abusafia  
Marcel Kimmel

Stammtisch Köln

Luisa Riegel

Stammtisch Leipzig

Helene Freihube
Jonas Schneider

Stammtisch Magdeburg

Tobias Langkau

Stammtisch München

Stefan Ludwig
Nina Simon

Stammtisch Chiemsee

Rebecca Feininger

Stammtisch Allgäu

Jan Behrenbeck

Stammtisch Hamburg

Lea Andreae

Stammtisch Mecklenburg-Vorpommern

Daniel Jehring

Stammtisch Bremen

Lea Berger

Stammtisch Nord

Kirstin Diercks

Stammtisch Nürnberg

Laura Maul
Fridolin Sturm

Stammtisch Stuttgart

Cara Möginger
Lennart Haas

Stammtisch Thüringen

Gregor Steinhöfel
Gloria Kohlhepp

Stammtisch Würzburg

Yul Röschert

Ansprechpartner/in
Circle Stammtische
Ansprechpartner
Circle Betriebspersonal

Betriebspersonal Stammtisch

Das Format befindet sich in Überarbeitung. Aktuell finden keine Stammtische statt.

Ansprechpartner/in
Circle Stammtische
Stammtischleitende
Anne-Sophie Fölster und Jens Jensen

Berichte vergangener Stammtische

15. Thematischer Stammtisch

15. Thematischer Stammtisch – BIM in der Wasserwirtschaft

So umstritten der aktuelle Mehrwert für die Planung auf Basis von BIM in der Wasserwirtschaft auch sein mag, so beeindruckend waren die mitgebrachten Praxisbeispiele beim 15. Thematischen Stammtisch der Jungen DWA. Cathrin Wittler, Projektleiterin bei Fischer Teamplan, sowie Alexander Oehler und Katharina Metschurat von Born-Ermel Ingenieure führten 21 Teilnehmende in die spannende Welt der 3D-Modellierung.

Anhand des Planungsprozesses zum Neubau eines 7.000 m³ fassenden Regenüberlaufbeckens stellte Cathrin Wittler die Grundlagen zur Erstellung eines BIM-Projektes vor. Mittels Drohnenbefliegung des Geländes kann so zum Beispiel ein 3D-Modell der Umgebung eingelesen werden oder es können Bestandsmodelle mittels Laserscan und Verfahrenstechnik-Modelle der Hersteller zusammengeführt werden. Aber auch die Prüfung möglicher Konfliktfelder zwischen der Planung Dritter, auftretenden Leitungskollisionen oder der Abstimmung zwischen Projektbeteiligten (z.B. Tragwerksplanung) fällt durch die Bündelung aller Informationen innerhalb einer Arbeitsumgebung wesentlich leichter und strukturierter aus. Für das „greifbare“ Prüfen des Projektes ist es möglich, das 3D-Modell beispielweise mittels VR-Brille zu durchschreiten. Zoomen, Schneiden, Eigenschaften abfragen – all das ist über die akribisch gepflegte Datenbank abrufbar. Übrigens ist es ein leichtes aus dem 3D-Modell auch ein 3D-gedrucktes Modell als Anschauungsobjekt zu generieren.

Wie die Arbeitsweise mit BIM im praktischen Alltag gestaltet wird, zeigten Katharina Metschurat und Alexander Oehler anhand von BIMcollab. Obwohl für viele Planungsbüros ein signifikanter Mehraufwand, eine ungewohnte Technik, zusätzliche Kosten für Lizenzen & Co. sowie der zusätzliche Abstimmungsbedarf zwischen Projektbeteiligten - besonders in den frühen Phasen der Projekte -aktuell eine Hürde darstellen und auf den ersten Blick wohl eher gegen die Benutzung von BIM sprechen könnten, fordern derzeit schon immer mehr Auftraggeber das Erstellen einer solchen Datenbank. Große Vorteile hierbei sind sicherlich die Konkurrenzfähigkeit auf dem Markt, die dauerhafte Dokumentation und Nachvollziehbarkeit sowie die eindeutige Zuweisung von Aufgaben und die mögliche Fortschrittskontrolle.

Das Aufgabenmanagement erfolgt mit Hilfe einer Metadatenbank, die den Austausch und die Zuordnung von Aufgaben innerhalb des Projektteams ermöglicht. Zudem kann hier festgelegt werden, welche Informationen mit welchen Personen geteilt werden und auf welche Informationen der Zugriff möglich ist. Somit ermöglicht die Datenbank allen Projektbeteiligten einen schnellen Überblick über den Arbeitsstand und erforderliche Entscheidungen oder offene Aufgaben. Die Abstimmung mit dem Auftraggeber kann ebenfalls über Programme wie BIMcollab erfolgen.

Um BIM in den Planungsalltag zu integrieren, bedarf es einer gewissen Vorarbeit, um die Datenbank mit Informationen zu füttern. Ab einem bestimmten Punkt lohnt sich der Aufwand jedoch und die Datenbank kann in weiteren Projekten wiederverwendet werden.

Durch die Nutzung von BIM wird es sicherlich zu einer Verschiebung des Zeitaufwands in den Leistungsphasen kommen, da besonders zu Beginn der Projekte ein erhöhter Informationsaustausch notwendig ist.

Es wird spannend zu sehen, wie sich der Umgang mit BIM kurz- und mittelfristig entwickeln wird.

Die Fragen und die Diskussion im Anschluss an die Vorträge zeigen jedenfalls, dass die Thematik bei den Mitgliedern der JDWA angekommen ist und sich bereits viele weitergehend mit der Umsetzung von BIM in die Praxis auseinandersetzen.

Text: Alina Kosmützky, Tim Welzel

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Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.

Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef

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